Kampf dem Grauschleier Es war einmal vor langer Zeit auf dem Planet Wizworld, da lebten der Zauberer Wiz und seine Katze Catelite. Wizworld war ein bunter und friedlicher Planet, und sie waren glücklich und zufrieden. Doch dann geschah es: Der böse Zark und seine Schergen überfielen Wizworld. Ihr Ziel: Diesen Planet zu einem grauen, langweiligen Ort zu machen. Doch Wiz und Catelite beschlossen, gegen diesen Frevel anzugehen. Aller Anfang ist jedoch schwer. Der Wizball hüpft von oben nach unten, sehr lustig, aber er ist dadurch schwer steuerbar. Mein erstes Ziel ist es deshalb, durch das Einsammeln von grünen Perlen für eine leichtere Steuerung zu sorgen. Dazu stehen jedem „frischen“ Wizball acht rotierende Objekte zur Verfügung, die nach Beschuß die Perlen freigeben, durch die ich meinen Wizball mit Extras ausrüsten kann. Auch die Katze von Wiz, Catelite, ist so ein Extra. Catelite ist überhaupt der eigentliche Held des Spiels. Sie hat nicht nur die sprichwörtlichen sieben Leben, sie kann auch beliebig oft herbeizitiert werden. Darüber hinaus ist sie als einzige in der Lage, die Tropfen aufzusammeln, die für das Anrühren des Einfärbungstranks notwendig sind. Schießen kann sie natürlich auch. Nur das Aufsammeln von Perlen bleibt ein Exklusivrecht von Wizball. Nach den Extras zur Erleichterung der Steuerung und nach dem Herbeizitieren von Catelite bleiben mir noch drei Perlen übrig, bis die ersten Feinde und Farbtropfen auftauchen. Viel Auswahl habe ich nicht mehr. Es reicht nur noch für die sogenannten „Beams“, Strahlen mit geringer Reichweite, die in ihrem Bereich ober- und unterhalb von Wizball auf Feuerknopfdruck alles vernichten. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Schüssen wirken diese auch unterhalb des „Horizonts“. Nach dem Aufsammeln der letzten Perle ertönt ein charakteristisches Signal, das dem erfahrenen Grauschleier-Bekämpfer anzeigt, daß eine neue Welle von Feinden und Farbbällen eingetroffen ist. Laut Anzeige sind 50 Objekte unterwegs. Da sich auf der linken Seite eine Saturn-Krater-Kombination befindet, die einen übersichtlichen Kampf erschwert, wende ich mich nach rechts. Ich habe Glück; eine Welle roter Bälle kommt angehüpft. Ich schieße auf sie – sie verwandeln sich in Tropfen und folgen der Schwerkraft abwärts. Logisch, daß ich Catelite die Tropfen sofort aufsammeln lasse; sobald diese den Boden erreichen, sind die verloren. Der Kessel ganz links, der die bereits gesammelte rote Farbe anzeigt, füllt sich. Er braucht sich jedoch bei dieser Tätigkeit nicht alleine zu fühlen; der ganz rechte tut's ihm nach. Das bedeutet nichts anderes, als daß die erste Farbe, die benötigt wird, um die erste Ebene einzufärben, genau das Rot ist, das die Tropfen hergeben. Leider ist das nicht immer so, denn pro Ebene ist nur eine Sorte von Farbtropfen vorhanden. Für Mischfarben muß man sich als Wanderer zwischen den Ebenen betätigen. Ganz rechts treffe ich auf einige weniger freundliche Objekte in Form von Skorpionen, aber eine kleine Salve genügt, und sie sind Vergangenheit. Auf dem Weg in Richtung linker Rand der Ebene nehme ich sozusagen im Vorübergehen noch ein paar rote Tropfen mit. Doch nun wird es kritisch! In der Saturn-Krater-Kombination haben sich in der Zwischenzeit sehr unfreundliche Zeitgenossen breitgemacht. Äußerlich gleichen sie Rauten; recht harmlos, sollte man meinen. Aber wie im richtigen Leben geht es auch hier nicht nach dem Aussehen. Nicht nur, daß sie sich unsystematisch bewegen, sie schießen auch zurück. Unverkennbar das schrille Geräusch, das jede Schußfolge begleitet. Blitzschnell „parke“ ich meinen kostbaren Wizball unterhalb des Horizonts, wo er vor den Schüssen sicher ist, und lasse Catelite die Dreckarbeit machen. Bald ist der Bildschirm wieder frei, und als Belohnung bleibt eine grüne Perle zurück. Ich kann mir nun ein weiteres Extra leisten; von Stund an ist die Schußrichtung von Wizball und Catelite unabhängig von der Fahrtrichtung. Das heißt, bis zu der nächsten Zerstörung eines Wizballs. Dann bin ich wieder „nackt“, bekomme aber meine acht Perlen. Das Spiel fordert vollste Konzentration. Ich vergesse dabei völlig, auf den Füllstand zu achten. Auf einmal ist der rechte Kessel voll. Die erste der drei Teileinfärbungen ist perfekt! Ich gelange in die Bonusrunde, komme jedoch leider nicht sehr weit.
100 Prozent Rot... Die erste Welle von Angreifern, die von links kommt, ist nur zum Aufwärmen. Doch als dann rosafarbehe Tropfen angehüpft kommen, ertönt das Klirren von Glas aus meinem Lautsprecher, und die Einzelteile meines Wizballs fliegen in alle Himmelsrichtungen davon. Ich gelange in die Hütte von Wiz, in der sich mein Held wieder in einen Zauberer zurückverwandelt und den Entfärbungstrank zusammenrührt. In der Zwischenzeit kann ich mir ein Extra aussuchen, das nach dem Tod meines Wizballs aktiviert wird. Weil mir die Tücken des Anfangs noch gut im Gedächtnis haften geblieben sind, entscheide ich mich für eine verbesserte Steuerung. Ich gelange wieder in die rote Ebene und siehe da, neben dem Grau sieht man auch schon einige rote Farbtupfer! Ich sammle ein paar rote Tropfen auf und erkenne an der violetten Färbung des rechten Kessels, daß ich neben Rot auch Blau brauche. Ich beschließe deshalb, erst mal alle Kessel zu füllen, bis meine Ausrüstung gut genug ist, um in der Bonusrunde bestehen zu können. Auf meiner Suche nach roten Tropfen treffe ich wieder auf meine viereckigen „Freunde“. Um sie vom Bildschirm zu verbannen, schieße ich zwischen dem „Saturn“ und der „Säule“ hindurch. So kann ich bequem alles beseitigen, ohne selbst dabei getroffen zu werden. Nach einiger Zeit ist der rote Kessel voll, der violette zeigt halbvoll. Ich steuere meinen Wizball daher in einen Krater und gelange so in die zweite Ebene, in der ich grüne Tropfen auffangen kann. Diese Ebene ist etwas unangenehm, da mir hier das „Parken“ meines Wizballs nahezu unmöglich gemacht wird. Auch die erste Farbe, die es zusammenzurühren gilt, macht diese Ebene nicht unbedingt sympathischer: ein Gemisch aus den drei Farben Rot, Grün und Blau – im allgemeinen als Braun bekannt. Zu allem Überfluß verabschiedet sich Catelite mit einem digitalen „Miau“, als sie gerade einige grüne Bälle einfängt. Das hat man nun davon, wenn man darauf verzichtet, die Bälle erst abzuschießen... Nachdem ich eine Welle von Feinden vernichtet habe und dadurch Catelite wieder an meiner Seite begrüßen kann, sammle ich ein paar grüne Tropfen ein und mache mich anschließend auf die Suche nach dem Einstieg in die dritte Ebene. Auf der linken Seite der Ebene werde ich fündig. Ein Pfeil nach oben zeigt an, daß ich durch dieses Loch in die nächste Ebene gelange. Dort komme ich direkt oberhalb des „Präsidentendenkmals“ an. Das sieht zwar wunderschön aus, bietet jedoch wenig Deckung. Da hilft nur vorsichtiges Herantasten und geschicktes Ausweichen. Noch unangenehmer sind die Meteoritenfelder, da sie wie alle Hindernisse zwar für meine Feinde und ihre Schüsse durchlässig sind, für meinen Wizball jedoch nicht. Die Welt ist hart, aber ungerecht... Aber auch diese Probleme sind mit etwas Geschick zu meistern. Nach einiger Zeit ist der blaue Kessel voll, und ab geht's in die Bonusrunde. Dort habe ich diesmal mehr Glück. Ich kann mir ein extra Leben ergattern! Zuerst werde ich von Jets attackiert, dann erscheinen ein paar Bälle, die alles, was sich in ihrem Weg befindet, wegräumen. Zwar kann man sie abschießen, sie kommen jedoch so dicht hintereinander geflogen, daß dieses Unterfangen meist zum Scheitern verurteilt ist. Die nun folgenden Meteoriten kann man zwar nicht abschießen, dafür aber ändern sie wenigstens die Richtung, wenn man sie trifft. Da hilft nur eins: ab in die Ecke mit dem Wizball, Catelite als Deckung davor, und feuern, was das Zeug hält. Spätestens hier macht sich eine Vollausrüstung mit Extras bezahlt. Als fauler Mensch bevorzuge ich natürlich den ersten Weg. Für den, der die Bonusrunde einige Zeit durchgehalten hat, kommt dann der Moment, dessentwegen er die Mühsal auf sich genommen hat: Ein Wizball kommt von rechts angeflogen. Natürlich nicht mein Wizball, sondern ein Objekt, das wie selbiger aussieht. Nachdem ich ihn abgeschossen habe, bin ich um ein Leben reicher (widersinnig, aber wahr...). Die Bonusrunde ist damit noch nicht zu Ende, ob es allerdings noch mal zu einer so angenehmen Begegnung kommt, blieb mir bisher verborgen, denn jetzt wird's haarig.
75 Prozent Blau... Den Wizball aus der Schußlinie bewegen und gleichzeitig mit Catelite den Objekten nachjagen, allein ist man da hoffnungslos überfordert. Irgendwann rächt es sich eben doch, wenn man statt einer Freundin (oder einem Freund) als Spielpartner nur einen Teddybären zur Hand hat... Die Bonusrunde hat noch einen angenehmen Nebeneffekt: Für jedes abgeschossene Objekt gibt es Zusatzpunkte. Alle hunderttausend Punkte bekommt man einen Wizball extra. Während Wiz den Einfärbungstrank anrührt, habe ich mir als dauerhaftes Extra das Wizspray geholt. Das ist nichts anderes als die Möglichkeit, mit dem Wizball in acht Richtungen gleichzeitig zu schießen. Ich bevorzuge Catspray – richtig, das ist das gleiche, nur für Catelite – weil ich dann Wizball „parken“ und Catelite arbeiten lassen kann. Leider kann ich nur eins von beiden aktivieren, und Wizspray kommt immer zuerst. Zurück in der blauen Ebene passiert das, was mir dort oft, zu oft, widerfahren ist: Ich verwechsle einen lila Tropfen mit einem blauen, und schon ist es passiert! Nicht nur, daß durch das Aufsammeln dieses Tropfens Catelite, bis auf eines, alle Leben verliert, sie streunt auch ziellos durch die Gegend, Schreie wie eine Wahnsinnige ausstoßend. Ich erlöse sie von ihrem Schicksal und lasse sie gegen ein Objekt rennen. Wahnsinnig ist mein Wizball noch nicht geworden, dafür aber tausend Tode gestorben. Jedoch erinnere ich mich nicht mehr so gern daran. Erstens beginnt dann wieder das Theater mit dem Sammeln der Extras von vorn, denn bis man alle Extras permanent eingestellt hat, das dauert doch einige Zeit. Außerdem kommt der Tod oft überraschend, weil im Hintergrund Planeten – als weiße Punkte dargestellt – scrollen, die den weißen, quadratischen Schüssen meiner Gegner sehr ähnlich sehen; insbesondere dann, wenn man Wizball auf einem nicht allzu hochwertigen Monitor spielt... Inzwischen ist Catelite wieder an meiner Seite. Ich brauche für die nächste Einfärbung der dritten Ebene neben einem halben Kessel Rot, den ich sowieso dabei habe, noch einen ganzen Kessel Blau. Für mich als alten Wizball-Spezialisten ist so was natürlich nur ein Spaziergang, was man aber von der folgenden Bonusrunde nicht gerade sagen kann... Nach einem weiteren halben Kessel Blau und einem ebensolchen mit grünem Inhalt ist die Ebene dann komplett eingefärbt! Dieses Ereignis und die Schmach der letzten Bonusrunde vor Augen, gebe ich mir bei dieser ganz besondere Mühe. Sie wird mit Erfolg belohnt. Zweimal kann ich durch das Aufsammeln grüner Perlen meinen Wizball unsterblich machen, aber nach der zweiten Welle ekelhafter, grüner, insektenähnlicher Objekte, die auf die Vernichtung des gegnerischen Wizballs folgt, ist Schluß. „Seine letzten Worte waren 'Klirr'...“ Nachdem die dritte Ebene komplett eingefärbt ist, beschließe ich, auch die anderen Etagen zu beglücken, fülle nur noch meinen blauen Kessel und fliege in die zweite, die grüne Ebene. Dort habe ich genau die richtigen Farben in meinen Kesseln, um jenes Braun mischen zu können, welches dort benötigt wird.
25 Prozent Grün... Also ab in die Bonusrunde und permanentes Extra wählen. Inzwischen habe ich meine ersten hunderttausend Punkte und erhalte einen Wizball extra. Zurück in der grünen Ebene verwandelt sich ein ebensolcher Ball in einen weißen Tropfen. Doch wo viel Licht, da auch viel Schatten. Nach Abschuß eines weiteren Balles wird da doch eiskalt ein schwarzer Tropfen freigesetzt. Und nach dessen Aufnahme wird mir auch prompt schwarz vor Augen, aber nicht vor Ohnmacht, sondern weil bis auf die Anzeigen und meinen Wizball mit Catelite der Bildschirm schwarz geworden ist. Nur wenn ich mit einem Hindernis zusammenstoße, kommt etwas Licht ins Dunkel. Zum Glück bedeutet das nicht, daß nun die ewige Finsternis angebrochen ist, denn nach der Vernichtung des letzten feindlichen Objektes dieser Angriffswelle ist alles wieder beim alten. Da macht es sich natürlich gut, wenn diese Welle nur noch zwei Objekte stark ist. Glück muß der Wizball haben! Ich fülle den grünen Kessel und verschwinde in die erste Ebene. Ein bißchen rote Tropfen aufsammeln und schon ist eine weitere Teileinfärbung komplett. Langsam wird die Bonusrunde langweilig, und fast alle Extras habe ich auch schon permanent. Dafür werden die Ebenen immer bunter. Nachdem ich für die letzte Farbe der ersten Ebene bis auf Rot schon alle Farben zusammengesammelt habe, bleibe ich dort erstmal ein Weilchen, zumal dies hier meine Lieblingsebene ist. Durch die Bank ein (fast) freies Schußfeld, Hindernisse, hinter denen man sich verstecken und dennoch schießen kann – Wizball, was begehrst du mehr...? Nachdem ich die erste Ebene komplett eingefärbt habe, komme ich in die vierte Ebene. Da ich gleich die richtigen Farben mitbringe, gelange ich stehenden Fußes in die Bonusrunde. Diese bringt mir zwei weitere Leben ein, neben dem „Erschossenen“ kommt noch eines für den Score hinzu. Die vierte Ebene, übrigens wieder eine rote, besteht im Prinzip aus überdachten Ziehbrunnen, normalen Brunnen (durch die man in andere Ebenen wechseln kann) und toten Bäumen. An einer Stelle ist das Baumwerk so dicht, daß man sehr vorsichtig steuern muß, um hindurch zu gelangen. Nicht, daß der Wizball bei der Berührung mit den Ästen platzen würde, je schneller man jedoch an ein Hindernis fliegt, desto stärker prallt er daran ab. Dazu kommt, daß man beim Durchfliegen dieser Stelle nahezu schutzlos den Angriffen der feindlichen Objekte ausgesetzt ist. Da hilft nur eins, Catelite vorausschicken und klar Schiff machen lassen. Da aber jederzeit neue Objekte nachkommen können, bleibt diese Stelle gefährlich. Übrigens, die erste Ebene ist jetzt „sauber“, das heißt, weder Farbbälle noch Feinde treiben dort ihr Unwesen. Wenn man also in der zweiten Ebene in Bedrängnis gerät, ab ins nächste Loch und schon ist man sicher! Dies gilt im übertragenen Sinne auch für die anderen Ebenen. Nachdem ich also (endlich!) die zweite und damit letzte Ebene der ersten drei komplett eingefärbt habe, muß ich mir nun meine Tropfen in den Ebenen Fünf und Sechs holen. Die fünfte Ebene hat es in sich: Sie ist nämlich in zwei Hälften geteilt, zwischen denen man in der Ebene selbst nicht wechseln kann. Dies geschieht mit verschiedenen Übergängen in den Sektoren Vier und Sechs. Leider wechseln die Übergänge immer mal wieder ihre Funktion, so daß das Aufsammeln der grünen Farbe in Ebene Fünf nicht gerade unkompliziert ist. Das Design dieser Ebene besteht vor allem aus Stahlrohren, in die Backsteine eingearbeitet sind. Teilweise stehen die Rohre über, so daß man sich dahinter sehr gut verstecken kann. Unangenehm aufgefallen ist mir diese Ebene nur noch dadurch, daß ich hier zum ersten Mal feststellen mußte, daß nun auch die Farbbälle feuern. Im Gegensatz dazu ist die sechste Ebene relativ „pflegeleicht“. Stilistisch erinnert sie mich an eine Tropfsteinhöhle. Zum Glück halten sich die Stalaktiten in Grenzen. Kaum Hindernisse, die den Boden bedecken, sehr gute Deckungsmöglichkeiten, ein Genuß für den mittlerweile schon etwas gestreßten Wizballspieler. Vor allem der nervenaufreibende Wettlauf um die Leben ist ganz schön anstrengend. Das Spiel ist mittlerweile so schwer, daß man jederzeit mit seinem Ableben rechnen muß. Und wenn man es dann nicht schafft, mit dem letzten Leben in die Bonusrunde zu gelangen, dann heißt es eben früher oder später „Adios, Amigo...“ Ebene sieben kann man nur noch als kriminell bezeichnen. Ein riesiges Meteoritenfeld mit so gut wie keiner Deckung. Nur dann und wann kann man zwischen zwei Hindernissen hindurchschießen. Durch geschicktes Ausweichen kann man jedoch dem Schlimmsten entgehen. Das ist auch notwendig, denn hier schießt alles aus vollen Rohren. Wer nicht aufpaßt, ist schnell eines seiner Leben los. Habe ich Ebene Sieben soeben als kriminell bezeichnet? Die achte und letzte Ebene schlägt alles. Mit ihren stilisierten Kreuzen erinnert sie nur zu deutlich an einen Friedhof. Zweifellos die schönste aller Ebenen, schön und tödlich. Zwar hat man hier teilweise Platz, um sich zu verstecken, aber die in dem Raum drapierten Kugeln bieten wenig Deckung. Wenn man sich in dieser Ebene nicht auskennt, ist der Sensenmann nicht weit, denn einige Durchgänge enden einfach in Sackgassen. Zwar kann man in den beiden letzten Ebenen sehr viele Perlen gewinnen, aber die braucht man auch. Man ist ständig dabei, Catelite zu rufen. Denn gerade an ihren Leben zehrt der sehr geringe Time-Out. Nach ungefähr 10 Sekunden ohne Feindberührung kommen nämlich höllisch schnelle, wild um sich schießende Gebilde angeflogen, die meist nur durch einen Kamikaze-Einsatz von Catelite zu vernichten sind. Gerade dann, wenn man von der Angriffswelle nur noch ein oder zwei Objekte vernichten muß, sind diese mehr als lästig. Eigentlich sind die Ebenen Sieben und Acht nur im Zwei-Spieler-Modus bezwingbar. Nach schrecklichen Anstrengungen ist es jedoch vollbracht, alle Ebenen sind eingefärbt! Ich werde mit einer recht schönen Schlußgrafik belohnt, Wizworld ist wieder bunt. Das war's, das Spiel beginnt von vorne, diesmal allerdings mit wesentlich höherem Schwierigkeitsgrad.
(Longplay aus der 64'er 9/1989; Autor: Andreas Friedrich) |