The Lady is a tramp ... Sie treibt es schlimmer als die Mafia: Die Bande der „Gangsterkönigin“ Carmen Sandiego. Und die ist nicht zu fassen. Wir wollten es genau wissen: Wo, um alles in der Welt, steckt die Kanaille?
Die Story Die Regierungen der Welt sind in Panik: In jüngster Zeit häufen sich Diebstähle wertvoller „Nationalheiligtümer“ aus streng bewachten Regierungsgebäuden oder Museen. Interpol weiß, daß die Sandiego-Gang dahinter steckt, ohne je ein Bandenmitglied erwischt zu haben. Als Inhaber einer kleinen, unbekannten Detektei sind Sie in Insider-Kreisen dafür berühmt, schier aussichtslose Fälle schnell und zuverlässig zu klären. Es ist Mittwoch. Die obersten Polizeichefs von Interpol bitten Sie, ins Hauptquartier zu kommen. Um Punkt neun Uhr treffen Sie dort ein. Man bietet Ihnen eine Tasse Kaffee an und verspricht Ihnen Ruhm, Ehre sowie eine Menge Dollars, wenn Sie die Sache in die Hand nehmen. Alle Bandenmitglieder, vor allem der „Boß“ Carmen Sandiego, müssen hinter Schloß und Riegel gebracht werden, und zwar so schnell wie möglich. Nachdem Sie im Interpol-Rechenzentrum namentlich erfaßt wurden, erhalten Sie einen Dienstgrad zugeteilt: „Rookie“. Jeder muß mal klein anfangen. In diesem Augenblick tuckert eine brandheiße Meldung über den Fernschreiber:
Verständlich, daß die Chinesen sauer sind. Schließlich haben sie tausend Jahre gewartet, bis das Ei so faul war. Der Fernschreiber meldet weiter: Ein verdächtiges männliches Subjekt (Male Suspect) wurde zur Zeit des Diebstahls am Tatort gesehen. Ihr Auftrag: Verfolgen Sie den Dieb von Peking, spüren Sie ihn auf, besorgen Sie sich in einer Interpol-Dienststelle einen Haftbefehl und setzen Sie ihn fest. Sie haben Zeit bis nächsten Dienstag, neun Uhr vormittags – nicht länger. Das sind exakt sieben Tage oder 168 Stunden. Ganz schön kurz, diese Zeitspanne. Ohne Benutzung der Fluglinien ist das nicht zu schaffen. Übrigens: Die C 64-Version ist da noch knauseriger. Dort stehen Ihnen nur 164 Stunden zur Verfügung. Der Computer beginnt mit seiner Zeitrechnung grundsätzlich montags, neun Uhr morgens. Das Limit liegt bei Sonntag, 17 Uhr. Beim Amiga machen Sie im Nonstopturnus exakt in der Stunde weiter, in der Sie den soeben geschnappten Gangster unschädlich gemacht haben.
Auf Spurensuche Die Jagd beginnt. Wir begleiten Sie und geben Ihnen quasi Rückendeckung. Nachdem die Grafik zum entsprechenden Land nachgeladen ist, erscheinen im rechten Bildschirmfenster Informationen über die jeweilige Nation, in der Sie sich gerade befinden. Ein Tip: Lesen Sie diese und alle folgenden Mitteilungen des Programms im rechten Bildschirmfenster genau durch, sie könnten im späteren Spielverlauf sehr nützlich sein. Am besten machen Sie sich zusätzlich schriftliche Notizen. Beim Amiga durch Icons dargestellt, beim C64 nur durch Text, bietet das Spiel vier verschiedene Ermittlungsmöglichkeiten:
Schließlich sind Sie Detektiv und von Beruf aus neugierig. Was liegt also näher, als „Investigate“ bzw. beim Amiga das Lupensymbol anzuwählen? Drei Orte werden Ihnen angeboten, an denen Sie (vielleicht) etwas Wichtiges zum Fall „China-Ei“ erfahren könnten: Die Bücherei, der Sportclub und der Gemüsemarkt. Männer treiben gern Sport, vielleicht ist unser Verdächtiger dort gewesen. „Stimmt, er war hier“, sagt der Kellner aus der Clubbar, „außerdem hat er davon gesprochen, daß sein größter Wunsch wäre, einmal mit Rollschuhen durch eine Keramikfabrik zu fahren“. Eigenartig, in Peking gibt's sicher eine Menge Porzellanfabriken – aber Keramik? Viel haben wir noch nicht herausgefunden. Ob er auch in der Bibliothek war? Die Büchereiangestellte, eine nette, freundliche Chinesin, weiß etwas: „Er hat ein Buch über Briefmarken verlangt“. Das hilft uns auch nicht viel weiter. Vielleicht hat er auf dem Markt Reiseproviant gekauft. Ein Straßenverkäufer gibt uns einen Hinweis: „Mir hat er erzählt, er sei Geschäftsmann und handle mit Wollsachen“! Eins ist sicher: Der Verdächtige hat Peking verlassen. Wohin könnte er geflohen sein? Der Flugplan (Show Connections, Icon SHOW) bietet vier Möglichkeiten: Istanbul, Kathmandu, San Marino und Montreal.
Auf in den sonnigen Süden – nach San Marino! Der Weg dorthin ist weit, am Donnerstag, sieben Uhr morgens, landet die Maschine aus Peking. Ein Blick auf den Flugplan zeigt uns, daß man von hier nach Bagdad oder New Delhi fliegen kann. Die Suche nach dem Verdächtigen geht weiter. Auf dem Weg zum Sportclub macht uns der Computer darauf aufmerksam, daß wir auf der richtigen Fährte sind. Immerhin! Im Club erfahren wir von einem Tennisprofi, daß der Gesuchte mit einem Geländewagen hier war. Er plauderte mit dem Tennisspieler übers Fallschirmspringen. Die nächste Spur führt ins Außenministerium. Dem Attaché für Ostafrika ist etwas aufgefallen: Das Auto des Gesuchten trug einen rotweißschwarzen Wimpel. Den entscheidenden Hinweis erhalten wir von der Bibliothekarin: „Er interessierte sich besonders für Bücher über Mesopotamien“! Demnach kann das nächste Reiseziel nur Bagdad, die Stadt aus Tausendundeiner Nacht, sein. Auf der Suche nach Hinweisen und Spuren in San Marino haben wir fast einen Tag verloren: Es ist inzwischen vier Uhr nachmittags, als wir in die Maschine Richtung Morgenland steigen. Wir landen in Bagdad, der Hauptstadt Iraks – um sieben Uhr abends. Die Spur ist heiß! Der Barkeeper im Sportclub gibt uns den Hinweis, daß sich der Verdächtige mit ihm über Segeltouren vor der griechischen Insel Korfu unterhalten habe. Inzwischen ist es Freitag, neun Uhr vormittags. Gerade die richtige Zeit, um in den Basaren und Verkaufsständen auf dem Marktplatz herumzuschnüffeln. Mit vorgehaltener Hand flüstert uns ein Straßenhändler zu, daß die Person, die wir suchen, sich nach dem Schwarzmarktpreis für Drachmen erkundigt hat. Auf dem Weg zum Flughafen kommen wir an der hiesigen Bibliothek vorbei. Die Dame an der Rezeption verrät uns: „Er wollte Bücher über den spartanischen Lebensstil. Außerdem erzählte er mir etwas von einem Krocket-Spiel“! Um 13 Uhr verlassen wir Bagdad in Richtung Athen. Der Flug dauert nur drei Stunden. Sofort rufen wir ein Taxi und fahren zum Außenministerium, vielleicht erfahren wir dort Näheres. Der Attaché weiß nur, daß der Mann mit dem Premierminister eine Barbecue-Party veranstalten wollte. Welcher Premierminister, bitteschön? Danach hätte er zumindest fragen können. Auch der Museumswächter bringt nichts Vernünftiges über seine Lippen: „Er wollte die Geburt des Paradieses studieren.“ Schwätzer! Da sind die Gepäckträger auf dem Flughafengelände aus anderem Holz geschnitzt. Kurz und bündig erklärt uns der Anführer dieser Crew, daß der Verdächtige Neu-Irland besuchen wollte und schwarzhaarig sei. Inzwischen war es Samstag geworden, zehn Uhr morgens. Viele Auswahlmöglichkeiten bot der Flugplan nicht: New York, New Delhi, Port Moresby. Welches Land hat einen Premierminister, wo liegt Neu-Irland? Keine Ahnung, schließlich kann ein normaler Privatdetektiv nicht immer mit dem Atlas unterm Arm herumlaufen. Port Moresby? Nie gehört, klingt aber englisch. Es könnte leicht sein, daß die einen Premierminister haben. Neu-Delhi in Indien hat ihn ganz gewiß, allerdings gibt es dort mit Sicherheit keinen Landstrich namens „Neu-Irland“. Wir wagen es (allerdings kann es auch ein „Schuß ins Blaue“ werden): Wir besteigen die Boeing 727 nach Port Moresby, Neu-Guinea. Diesmal beginnen Sie Ihre Suche am Hafen – und wären fast Opfer eines heimtückischen Mordanschlags geworden! Ein gut gezieltes Messer hat Sie um Haaresbreite verfehlt. Ein alter Seemann, der zufällig in der Nähe steht, gibt Ihnen den gutgemeinten Rat, vorsichtig zu sein und auf jeden Ihrer Schritte zu achten. Der Gesuchte muß hier in Port Moresby sein. Nach diesem ersten Schreck sollten Sie unbedingt die Interpol-Dienststelle aufsuchen (Visit Interpol/CRIME) und versuchen, einen Haftbefehl zu bekommen. Alle Außenstellen der internationalen Polizei befinden sich auf dem neuesten Stand der Technik. Im Polizeicomputer sind alle Daten über die Gauner der Sandiego-Bande gespeichert. Da man keinen Haftbefehl gegen „Unbekannt“ erlassen kann, müssen wir gemeinsam versuchen, aus den bisherigen Informationen und Hinweisen während unserer Gangsterjagd die richtige Person zu identifizieren. Der Interpol-Computer muß über den Gesuchten folgendes wissen:
Welche Hinweise haben wir vom Gauner, die in dieses Raster passen? Er ist männlich, schwarzhaarig, interessiert sich für Krocket und fährt einen Geländewagen. Genug für Interpol, es reichen meist schon drei Hinweise zur Identifizierung, die mit „COMPUTE“ eingeleitet wird. Der Drucker spuckt den Haftbefehl aus: Warrant to arrest: Fast Eddie B.
Dieser Typ war's also, der Sie so lange an der Nase herumgeführt und Ihnen am Hafen beinahe den Garaus gemacht hat. Damit soll jetzt Schluß sein. Mal sehen, ob sich Fast Eddie B. auf dem Markt versteckt: Treffer! Da läuft der Gangster, verfolgt von drei eifrigen, wenn auch sportlich nicht so toll durchtrainierten Polizisten. Kurz darauf wird Fast Eddie B. eingebuchtet. Zeitvergleich: Es ist exakt Samstag, sieben Uhr abends (in der C 64-Version wäre es jetzt erst Donnerstagabend). Zweieinhalb Tage früher als geplant. Gut gemacht, Rookie! Eddies Blicke richten sich durchs Zellengitter auf Sie. Wenn Blicke töten könnten ...
Der Kirchenraub von Paris Interpol schickt Ihnen ein Glückwunschtelegramm und befördert Sie zum „Sleuth“, das bedeutet soviel wie „Spürhund erster Klasse“. Um Ihren Ehrgeiz und die Arbeitsmoral anzustacheln, stellt man Ihnen in Aussicht, nach drei weiteren erfolgreich gelösten Fällen wieder befördert zu werden. Natürlich gibt's schon die nächste Aufgabe für Sie: Die Sandiego-Gang hat wieder zugeschlagen – diesmal in Paris. Eine wertvolle Reliquie aus dem Dom Notre Dame wurde geklaut. Wieder wurde am Tatort ein Mann beobachtet, der sich höchst verdächtig benommen hat. Es ist Montag, neun Uhr morgens. Sie haben Zeit bis nächsten Sonntag, fünf Uhr nachmittags, Ihren Auftrag auszuführen (am Zeitlimit haben Sie sofort erkannt, daß es sich um die C 64-Version handelt). Wir stehen nun an den Champs-Elysees und wissen nicht, wo wir anfangen sollen. Im Hotel war er bestimmt. Der Hoteldetektiv gibt uns auch gleich einen wichtigen Fingerzeig: „Ich hörte, wie er sich beim Portier nach einem walisischen Wörterbuch erkundigt hat. Krampfhaft versuchte er dabei, eine auffällige Tätowierung zu verbergen“. Auch die Aussage einer Angestellten aus der Staatsbibliothek bringt uns ein Stück weiter: „Er suchte sich alle Bücher über die alten Kelten heraus“! Anscheinend hatte der Verdächtige vor, sich auf die britischen Inseln abzusetzen. Eigentlich hätten wir jetzt bereits nach England starten können, denn als Zielort im Flugplan kommt nur London in Frage (nicht Moskau, nicht Budapest), aber man sollte Paris nicht verlassen, ohne vorher die Markthallen (Les Halles) gesehen zu haben. Zu diesem Entschluß dürfen wir Sie beglückwünschen, denn einer der Metzger in den Hallen weiß noch etwas über den Verdächtigen: „Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, daß er sich hier nach Zaubergegenständen der alten keltischen Hexenmeister, der Druiden, umgesehen hat. Außerdem war er strohblond“! Mehr wollten wir nicht wissen. Drei markante Merkmale des Verdächtigen haben wir ermittelt: Männlich, besitzt eine Tätowierung und blonde Haare. Ab zu Interpol und einen Haftbefehl beantragt! Bei der Identifizierung stellt sich heraus, daß der Gauner Ihor Ihorovich heißt. Allen Hinweisen zu Folge ist er nach London geflogen. Wir folgen ihm am Montag abend, neun Uhr. Auf dem Flughafen angekommen studieren wir zunächst die möglichen Richtungen auf dem Flugplan: Paris (daher kommen wir gerade), New York, Oslo und Reykjavik in Island. Da wir bereits wissen, wer der Verdächtige ist und einen Haftbefehl besitzen, müssen wir keine weiteren Informationen mehr zu seiner Person sammeln. Das einzige, was wir nicht kennen, ist sein Aufenthaltsort. Aber auch in London gibt es Stellen, wo man sich erkundigen kann, zum Beispiel im Museum. Auf der richtigen Spur scheinen wir zu sein, der Computer macht uns grafisch und akustisch darauf aufmerksam. Den entscheidenden Hinweis gibt uns der Museumswächter: „Er hat geäußert, er wolle die UNO besuchen“. Wo befindet sich das UN-Gebäude? In New York. Gerade noch rechzeitig erwischen wir am Dienstag, 24 Uhr, die Maschine in die USA. Lassen Sie uns die Ermittlungen im Hotel beginnen. Unser Kollege, der Hausdetektiv, hat sofort die entscheidende Information parat: „Er verlangte ein japanisches Wörterbuch. Außerdem wollte er eine Tätowierung verbergen“. Das mit der Tätowierung haben wir schon in Paris erfahren, viel besser war der Hinweis auf das japanische Wörterbuch. Nach Tokio hat sich das Schlitzohr also verkrümelt. Es ist Dienstag abend, acht Uhr, als wir uns dahin auf den Weg machen. (Jetlag!) Erst am Mittwochmorgen, zehn Uhr, landen wir auf dem Flughafen von Tokio. Unser erster Weg führt uns ins Außenministerium. Ein Sekretär: „Die Person, die Sie suchen, war hier. An seinem Auto konnte ich einen Wimpel mit den Farben Rot, Weiß und Blau entdecken“. Drei Reiseziele kommen in Betracht, zu denen Ihorovich geflüchtet sein könnte: Bangkok, Montreal und Peking. Welches Land der entsprechenden Hauptstadt besitzt eine Fahne mit den Farben Rot-Weiß-Blau? Auch wenn's Zeit kostet, fahren wir vorher noch im Museum vorbei. Der Kurator erzählt uns: „Er äußerte, daß er siamesische Kunst studieren will“! Dann kann er uns nur nach Bangkok entwischt sein. Der Flug dorthin dauert bis Mittwoch abend, neun Uhr. Als wir das Flughafenhotel betreten, steht an der Rezeption plötzlich Ihor Ihorovich vor uns. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch kann er dingfest gemacht und hinter Schloß und Riegel gebracht werden. Am selben Tag, Mittwoch, zehn Uhr abends, ist der Fall abgeschlossen.
Ein Papagei in Rio Sie sitzen an der Hotelbar in Tokio, als Sie der nächste Hilferuf Interpols erreicht: Der Lieblingspapagei des brasilianischen Präsidenten ist in Rio de Janeiro geraubt worden. Diesmal war es eine weibliche Person, die von Augenzeugen beobachtet wurde. Vielleicht der Boß selbst, Carmen Sandiego? Vom Jagdfieber gepackt, fliegen wir mit der nächsten Maschine nach Rio. Unter dem Zuckerhut beginnen wir ohne Verzögerung mit den Nachforschungen. Wieder haben wir knapp eine Woche Zeit, die Diebin zu fangen. Dem Hausdetektiv des Grandhotels in Rio ist etwas aufgefallen: „Ja, wir hatten einen weiblichen Gast hier. Sie sprach ständig davon, die Sierra Madre besuchen zu wollen“. Einen weiteren Hinweis erhalten wir in der Bücherei: „Sie ließ sich alle Bücher über das Volk der Tolteken bringen“. Die Dame schien sich für lateinamerikanische Kultur zu interessieren. Dieser Verdacht erhärtet sich, als wir einen Straßenhändler befragen: „Überall hat sie sich erkundigt, wo es Juwelen aus Yukatan zu kaufen gibt“. Yukatan ist eine Halbinsel im Osten Mexikos, die Sierra Madre eine mexikanische Gebirgskette. Laut Flugplan konnte nur Mexico City das Ziel der Gangsterin gewesen sein. Die beiden anderen Städte, Lima in Peru und Buenos Aires in Argentinien, scheiden aus. Am Dienstag, neun Uhr morgens, landen wir in Mexiko. Auf dem Weg vom Flughafen in die Innenstadt kommen wir am Museum vorbei. Ein zufällig anwesender Kulturdozent kann uns weiterhelfen: „Es war eine Dame hier, die sich sehr für Untergrundbahnen interessierte. Ich bemerkte eine Tätowierung an ihrem rechten Arm“. Das Außenministerium ist unser nächstes Ziel. Der Sekretär des Botschafters kann uns berichten: „Sie wollte dem Präsidenten eine Nachricht übermitteln“. Damit könnte der Präsident der USA gemeint sein. Hoteldetektive sind sehr wachsam. Daher gibt er uns die abschließende Information, die uns veranlaßt, die Maschine nach New York zu nehmen: „Sie hatte vor, die Freiheitsstatue zu besichtigen“. Am Dienstag, sechs Uhr abends, kehren wir Mexico City den Rücken. Im Flughafenhotel am John F. Kennedy-Flughafen erfahren wir vom Hotelpagen, daß die Gesuchte Dollars in Pfundnoten umgetauscht habe. Auch er bemerkte eine auffällige Tätowierung an ihrem Arm. Ein Eisverkäufer in der 6th Avenue gibt uns weitere wertvolle Hinweise: „Sie sah sich in den Läden hier nach Utensilien um, die früher die alten Druiden benutzt haben sollen. Ich glaube ja nicht an diesen Unsinn. Außerdem habe ich gehört, daß sie gern Tennis spielt“. Diese Fakten genügen – zurück zum Flughafen. Außer Tokio, Montreal und Mexico City gibt es noch einen Flug nach London. Dort kann die Dame sowohl ihre eingewechselten Pfundnoten ausgeben als auch in Wimbledon Tennisspielern zusehen. Unsere Maschine nach „Merry old England“ geht um 13 Uhr. Die Gauner-Lady scheint sportlich veranlagt zu sein, erkundigen wir uns doch im Sportclub nach ihr. Der Barkeeper erinnert sich: „Oh my Goodness, wir hatten einen Small Talk übers Segeln in der stürmischen Barent-See. Sie hatte wundervolles blondes Haar, you know“. Das genügte. Aus dem Erdkundeunterricht wissen wir, daß die Barent-See im hohen Norden Europas liegt. Es gibt zwei Fluchtmöglichkeiten für die verdächtige Person: Oslo in Norwegen und Reykjavik. Entscheiden wir uns für die zuletzt genannte Stadt. Am Mittwoch, 21 Uhr, verlassen wir London. Drei Stunden später landen wir auf Island.
Die falsche Spur Da es mitten in der Nacht ist, fahren wir zuerst ins Hotel. Hoffentlich ist noch ein Zimmer frei, damit wir mal richtig ausschlafen können. Ganz schön anstrengend, so eine Gangsterjagd. Beim Hotelmanager erkundigen wir uns sofort nach der Gesuchten. Er blickt uns verständnislos an. Er habe hier niemand gesehen, auf den unsere Beschreibung passen würde, versichert er uns. Sollte sie vielleicht zuerst in den Sportclub gegangen sein? Die Mütze voll Schlaf, die wir eben noch nehmen wollten, können wir wohl vergessen. Zuerst muß die Spur verfolgt werden, also nichts wie hin zum Sportclub. Der Kellner in der Erfrischungsbar stellt gerade die Hocker auf den Bartresen. Berge ungewaschener Gläser türmen sich in der Spüle. Etwas gereizt durch unsere Störung (es ist immerhin fünf Uhr morgens) brummelt er etwas davon, daß den ganzen Abend keine unbekannte Dame dagewesen sei. Im übrigen wolle er endlich ins Bett, und wir sollten uns zum Teufel scheren. In Ihrem Kopf klingelt leise eine Alarmglocke. Haben wir die Spur verloren? Eine Möglichkeit bleibt uns noch – die Bank. In Island (und vor allem in diesem Spiel) öffnen die Banken sehr früh, deshalb ist es kein Problem, mit dem Kassierer zu sprechen. Er schüttelt nur bedauernd den Kopf. Nein, niemand sei hier gewesen, auf den unsere Beschreibung passen würde. Verflixt, das war nicht eingeplant. Verwöhnt von den bisherigen Fahndungserfolgen haben wir uns in London zuwenig nach dem Reiseziel erkundigt. Die Barent-See scheint doch näher bei Norwegen als bei Island zu liegen. Wieviel Zeit bleibt uns noch? Inzwischen ist es Donnerstag, neun Uhr morgens. Gott sei Dank, der Flugplan zeigt uns, daß ein Direktflug nach Oslo gebucht werden kann. Durch schlechtes Wetter und Maschinenschaden verzögert sich der Abflug. In Oslo muß der Flugkapitän etliche Schleifen drehen, bevor er Landeerlaubnis erhält. Um 23 Uhr abends sind wir endlich in Oslo gelandet. Vor Müdigkeit sehen Sie kaum noch aus den Augen. Ein Königreich für ein Bett! Egal, komme, was da wolle, zuerst nehmen Sie ein Hotelzimmer. Gerade als Sie sich an der Hotelrezeption ins Gästebuch eintragen wollen, ertönt hinter Ihnen ein Schuß. Die Kugel zischt um Haaresbreite an Ihnen vorbei und zertrümmert eine Blumenvase. Das reicht! Wutentbrannt stürzen Sie auf die Straße. Sie führt geradewegs hinunter zum Hafen. Wo steckt diese gefährliche Frau? Suchend blicken Sie um sich. In der Nähe der Hafenmole bemerken Sie, daß etwas aufblitzt. Instinktiv werfen Sie sich zur Seite, und das nach Ihnen geschleuderte Messer verfehlt knapp sein Ziel. Jemand läuft weg, nachdem Sie sich aufgerappelt haben, nehmen Sie die Verfolgung auf. Ihr Weg führt Sie direkt in den Sportclub. Jetzt sitzt sie in der Falle, die tätowierte blonde Lady, die Juwelen liebt und so gerne Tennis spielt ... Da war doch noch etwas! Hastig versuchen Sie, Ihre Gedanken zu ordnen. Es kommt Ihnen so vor, als hätten Sie etwas Wichtiges vergessen. Siedendheiß fällt es Ihnen ein: Sie besitzen keinen Haftbefehl! Obwohl Sie bereits seit einiger Zeit viele Identifikationsmerkmale kannten, haben Sie versäumt, in einer der besuchten Städte die Interpol-Dienststelle aufzusuchen und einen Haftbefehl zu beantragen. Das ist auch der Grund, warum die alarmierten Polizisten mit hängenden Köpfen wieder abziehen. Die Blonde grinst Sie frech an und bestellt einen Drink. Es ist Freitagmorgen, acht Uhr. Dies war heute nicht Ihre Nacht, Sleuth! Am besten: Schwamm drüber! Bis zur nächsten Beförderung kann es jetzt allerdings noch ein wenig dauern ...
Ein Detektiv erinnert sich Der Chefinspektor von Interpol war nicht gerade hocherfreut über Ihren Mißerfolg. Trotzdem gab man Ihnen weitere Chancen (wahrscheinlich hatten sie keinen besseren und zuverlässigeren Detektiv). Auch die Beförderungen und Belobigungen ließen nicht auf sich warten: Vom „Sleuth“ zum „Private Eye“, dann zum „Investigator“. Denken Sie noch ab und zu an die spektakulären Fälle? Erinnern wir uns an den Gemälderaub aus dem Louvre in Paris. Ausgerechnet die berühmte Mona Lisa von Leonardo da Vinci wurde gestohlen. Der Gauner war Nick Brunch. Nach einer Jagd durch New York und Mexico City wurde er im Hafen von Rio de Janeiro gefaßt. Damals hatten Sie rechtzeitig in Mexiko einen Haftbefehl erhalten. Weltweites Aufsehen erregte Jahre später der Raub des „Christus der Anden“ in Rio de Janeiro. Wieder war es Nick Brunch, der zwischenzeitlich seine Strafe abgesessen hatte – offensichtlich machte der Knast keinen großen Eindruck auf ihn. Erkannt hatten Sie ihn an seinem überdimensionalen Ring, von dem er sich nie trennte, und an seiner Schwäche für Motorräder. Nach einer Jagd fast um die ganze Welt, von Mexiko über New York, London und Oslo konnten Sie ihn im Sportclub von Moskau stellen und der Obrigkeit übergeben. Eine Erfahrung blieb Ihnen nicht erspart: Je höher Sie im Dienstrang stiegen, desto schneller verrann die Zeit, die Ihnen zur Verhaftung des jeweiligen Gauners blieb. Ebenso kamen die Hinweise der Barkeeper, Ministeriumssekretäre, Bibliothekare und Markthändler immer spärlicher. Es war oft ein ganz schönes Stück Arbeit, die nötigen Informationen für einen Haftbefehl zusammenzutragen. Auch Dazzle Annie, die blonde Tennisspielerin mit der Tätowierung und der Vorliebe für offene Limousinen, war Ihnen nicht nur einmal entwischt. Vergleichsweise leicht war dagegen der Fall des gestohlenen Kopfschmucks eines Watusi-Häuptlings aus Kigali. Merey LaRoc, die Schuldige, wurde in Bangkok erkannt und Interpol übergeben. Der ganz große Wurf, die Krönung Ihrer Detektivlaufbahn, ist Ihnen bisher noch nicht gelungen: Carmen Sandiego, die aalglatte Gangsterkönigin, befindet sich noch immer auf freiem Fuß! Daß man Sie inzwischen, nach 13 erfolgreich gelösten Fällen, zum „Ace Detective“ befördert hat, ist nur ein schwacher Trost.
Die Schlinge zieht sich zu Da tickert der Fernschreiber los: Aus dem Staatsmuseum in Sydney wurde die berühmte schwarze Korallenperlenkette gestohlen. Als Dieb konnte einwandfrei ein weibliches Wesen identifiziert werden. Sollte das etwa diese Schlange Carmen gewesen sein? Sofort ist das alte Jagdfieber in Ihnen geweckt. Die Chance, sie zu fassen, war nie so groß wie jetzt. Als Dame von Welt wohnte sie bestimmt im Grandhotel. Dort beginnen unsere Ermittlungen. Der Hotelmanager gibt freundlich Auskunft: „Sicher habe ich mit der Dame, von Kopf bis Fuß eine Lady, gesprochen. Sie hat mir erzählt, daß sie schon immer das Hotel Raffles besuchen wollte“. Damit dreht er sich um und kümmert sich um seine Gäste. Wo sich zum Beispiel das Waldorf Astoria befindet, weiß jeder, aber das „Raffles“? Zuwenig, um die Spur aufzunehmen. Wenn sie Australien verlassen hat, mußte sie bestimmt Geld umtauschen. Vielleicht weiß der Bankkassierer etwas. „Ja, sie hat Dollars eingewechselt. Die Juwelen, die sie trug, schienen außerordentlich kostbar zu sein“. Na, wenn die sich keinen Luxus leisten kann ... Am Flughafen angekommen, hören wir uns dort noch ein wenig um. Ein Fluglotse weiß zu berichten: „Sie hat ein Flugzeug mit einer rotweißen Flagge benutzt“. Lassen Sie uns den Flugplan studieren: Buenos Aires, Port Moresby und Singapur. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Halt, besitzt nicht Indonesien eine rotweiße Landesfahne? Dann bliebe nur Singapur. Wagen wir's, das Flugzeug dorthin geht Montag abend, 18 Uhr. In Singapur angekommen, schütteln wir zunächst unsere steif gewordenen Arme und Beine aus. Es ist Dienstag, neun Uhr morgens. 15 Stunden hat der Flug gedauert, hoffentlich hat es sich gelohnt. In der Tat, es war eine gute Idee, hierher zu kommen. Im Außenministerium kann sich einer der Attaches an die verdächtige Person erinnern. Sie habe eine Botschaft für den Präsidenten überbracht. Außerdem berichtet er uns geschmeichelt, daß sie ihn zu einer Spazierfahrt in ihrem Geländewagen einladen wollte, er aber dankend abgelehnt habe. So etwas schicke sich doch nicht ... Uns interessieren die moralischen Bedenken eines indonesischen Staatsbeamten herzlich wenig. Wir haben drei wichtige Erkennungsmerkmale gesammelt, die für einen Haftbefehl ausreichen sollten: Weiblich, liebt Juwelen und fährt einen Allrad-Jeep. Mal sehen, was der Polizeicomputer sagt: Lady Agatha oder Carmen Sandiego. Verflixt, wir haben noch zu wenig Identifikationsmerkmale. Und der Weg zu Interpol hat dazu noch eine Menge Zeit gekostet. Es hilft nichts, wir müssen weitersuchen, dabei sind wir schon so nahe dran! Der Hausdetektiv im Hotel kann uns ein Stück weiterhelfen: „Ich habe erfahren, daß sie heute Nachmittag ihr Geld in Rupien umgewechselt hat ...“ Er zögert und wird rot. „Noch was?“, fragen wir nervös. „Ja“, meint er, „stellt euch vor, sie wollte mich zu einer Spazierfahrt ...“ Ohne abzuwarten, welche pubertären Ergüsse eines liebeskranken Hoteldetektivs noch über uns hereinbrechen würden, haben wir uns ein Taxi geschnappt und sind auf dem Weg zum Flughafen. Dort angekommen wird sofort der Flugplan studiert. Sie könnte nach Bangkok, Colombo oder Port Moresby geflohen sein. Gibt es Rupien in Colombo? Wir wissen es nicht, aber die Währung in Bangkok ist „Baht“. Schließlich sind wir während der vergangenen Stunden (oder waren es Jahre?) oft genug nach Thailand gekommen – immer auf der Jagd nach Verbrechern aus der Sandiego-Gang. Mehr aus Intuition als aus Überzeugung klettern wir in die Maschine nach Colombo auf Sri Lanka. Vertrauen wir unserem Glück! Die Zeit rückt unerbittlich vor: Inzwischen ist es Mittwoch morgens, zehn Uhr. Egal, jedenfalls sind wir auf der richtigen Spur. Im Außenministerium erfahren wir, daß die Lady eine Botschaft zum Premierminister bringen wollte. Als wir einige Händler auf dem Markt befragen, erfahren wir, daß sie ihr Geld wiederum in Rupien umgetauscht hat (diesmal vielleicht in indische?). In der Bücherei teilt man uns mit, sie hätte sich alle Bücher über wilde Yaks geben lassen. In der Hand habe sie einen Tennisschläger gehalten. Alles Dinge, die wir schon wissen. Um jedoch einen Haftbefehl zu bekommen, müssen wir noch einiges mehr über das Mädchen erfahren. Vielleicht klappt's in Neu-Delhi, wir sind schon auf dem Weg dahin. Zwischendurch haben wir eine Schlafpause eingelegt (nicht freiwillig, seine Hoheit Computer haben so entschieden), Donnerstag morgens um zehn Uhr können wir unsere Ermittlungen in Neu-Delhi beginnen. Zuerst in die Bibliothek. Ein Angestellter berichtet: „Sie ließ sich alle Bücher über das alte Konstantinopel bringen. Mehr weiß ich auch nicht“. Vielleicht sollten wir jetzt versuchen, einen Haftbefehl zu bekommen. Schließlich kommt hinzu, daß sie anscheinend gerne Tennis spielt. Der Computer kann sich noch immer nicht entscheiden: Es könnte Lady Agatha oder Carmen Sandiego sein. Die bisherigen Erkenntnisse treffen auf beide Damen zu. In der Bank von Neu-Delhi weiß man nur soviel, daß sie wertvolle Juwelen trug und ihre gesamte Barschaft in Lira umgetauscht hat. Bleibt als letzter Hoffnungsschimmer nur noch das Hotel. Aber der Hotelmanager blickt uns irritiert an: „Sie hat mir lediglich erzählt, daß sie sich den Sultans-Palast ansehen wollte“. Mann, wie die Zeit vergeht! Es ist bereits Freitag, elf Uhr vormittags, und wir müssen nun unbedingt nach Istanbul. Und das ohne Haftbefehl, wenn das mal gut geht ... Am selben Tag, nachmittags drei Uhr, treffen wir in der Türkei ein. Der erste Weg führt uns ins Museum: „Ja, sie war hier und sagte, sie wolle die Lehren des Plato studieren“, berichtet der Museumswärter. Ob der Barkeeper des ortsansässigen Sportclubs mehr erfahren hat? Es sieht nicht so aus: „Sie hat sich mexikanisches Essen bestellt. Nebenbei hat sie erwähnt, daß sie die Balkanhalbinsel erforschen möchte“. Alle Hoffnungen ruhen jetzt noch auf dem Hoteldetektiv. Viele seiner Kollegen haben uns in der Vergangenheit entscheidende Hinweise gegeben. Der hier ist eine unrühmliche Ausnahme: „Sie hat nach einem griechischen Wörterbuch verlangt“. Als ob wir nicht schon längst gewußt hätten, daß wir nach Athen müssen! Als wir dort eintreffen, ist es bereits Samstag, 14 Uhr. Und bis Sonntag,17 Uhr, sollen wir die Gaunerin dingfest machen: Wir haben immer noch keinen Haftbefehl! Die Erkundigungen am jeweiligen Ort nehmen nicht soviel Zeit in Anspruch, trotzdem geht Stunde um Stunde dabei drauf. Doch was hilft es, fangen wir im Verbrauchergroßmarkt (Stock Exchange) an. Dort weiß ein Mitarbeiter: „Sie hat sich nach dem Kornpreis erkundigt“. Im Palast sagt uns ein Regierungssekretär, daß an ihrem Auto eine rotweißschwarze Fahne angebracht war Daraus ließe sich auf Kairo, also Ägypten schließen. Nichts wie ins Flugzeug, ab nach Kairo. Am Sonntag, 14 Uhr, kommen wir dort an. Noch drei Stunden, dann läuft unsere Frist ab. Jetzt müssen wir unbedingt zu Interpol, vielleicht läßt sich ein markantes Erkennungsmerkmal erraten. Wie wäre es mit der Haarfarbe? Rot würde einer schrägen Lady wie Carmen Sandiego gut stehen (daß sie es ist, davon sind wir inzwischen fast überzeugt). Doch was spuckt der Computer aus? Einen Haftbefehl für Lady Agatha! Und weist uns anschließend durch eine Mitteilung der Interpol-Zentrale darauf hin, daß uns Carmen Sandiego soeben durch die Finger geschlüpft ist. Nur wegen der falschen Haarfarbe! Damit Ihnen nicht auch so etwas passiert, haben wir in einer Tabelle alle Interpol-Daten der Sandiego-Gang für Sie zusammengestellt, an die wir während des Spiels herangekommen sind. Wenn Sie sich allerdings die Spielfreude nicht ganz verderben möchten, sollten Sie so wenig wie möglich in diese Tabelle sehen.
Ist Ihnen die Kanaille endlich ins Netz gegangen, wird dies allen Außendienststellen von Interpol über Computer gemeldet. Der Autor dieser Longplay-Story muß ehrlich bekennen, daß ihn noch selten eine Dame so in Atem gehalten hat wie diese schräge Lady, zumindest in keinem Computerspiel.
(Longplay aus dem 64‘er-Sonderheft 60; Autor: Harald Beiler) |
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