Der Kampf gegen Morgul Eines meiner anstrengendsten Abenteuer erlebte ich auf Turrican. Mein Boß schickte mich hin, um diese Welt von Aliens zu befreien. Aber das gefürchtete Obermonster Morgul glänzte durch Unauffindbarkeit... Kurz nachdem ich aus meiner ausgedehnten Kur zurückkehrte, in der ich mich von den Spätfolgen meines Unterwasserabenteuers von X-Out erholt hatte, klingelte wieder einmal das Telefon. Ich nahm den Hörer ab, und mein Boß meldete sich: „Ah, gut, daß ich Sie erreiche. Ich habe einen Auftrag für Sie...“ Meine Lust hielt sich wahrhaftig in Grenzen, aber als Star-Mitarbeiter der Anti-Alien-Company wäre es für mich undenkbar gewesen, dem Chef etwas abzuschlagen. Ich willigte also ein, und schon 24 Stunden später setzte mich ein Transporter der Firma auf der Welt Turrican ab, die es zu befreien galt. Das Abenteuer konnte beginnen...
Level 1.1 Mein erster Roboter steht auf einer weiten Ebene. Es ist totenstill, und kein Gegner läßt sich blicken. Ich beschließe deshalb, nach links zu gehen. Auf einer Anhöhe habe ich zum ersten Mal Feindkontakt, doch nach ein paar gezielten Schüssen sind die Aliens k. o. Da das Spielfeld an dieser Stelle endet, mache ich kehrt. Nach einer Reihe von Angreifern, die sich nach ihrem Abschuß in Bonusgegenstände verwandeln, entdecke ich am Grund eines tiefen Abgrundes eine Höhle. In dieser versorge ich mich mit Extrawaffen und Diamanten. Frisch gestärkt klettere ich den Hang auf der rechten Seite wieder hinauf und setze meinen Weg fort. Nachdem ich einem überraschenden Steinschlag mit Mühe und Not und mit nur wenigen Tropfen Energie entgangen bin, verleibe ich mir zwei Bonusgegenstände ein, die mir wieder volle Energie bringen. Das war knapp, denke ich mir, als ich meinen Weg weiter nach rechts fortsetze. Nach einem anstrengenden und langen Weg, der mich vorbei an spitzen Dolchen, Wasserfällen und aggressiven Flugwürmern führt und mich viel Energie und Nerven kostet, stehe ich am Fuße eines riesigen Turms. Frischen Mutes besteige ich ihn, nachdem ich zuvor einen Roboter mit einer Panzerfaust ausgeschaltet habe. Auf halben Weg begegne ich dann einem fliegenden Etwas, das wild um sich schießt. Plötzlich erfolgt eine heftige Detonation. Mein erster Roboter hat den Geist aufgegeben. Das Ufo hat ihn geschafft. Deprimiert schmeiße ich den zweiten an und überlege, wie ich das feindselige Flugobjekt vom Himmel holen kann. Da fällt mir der lenkbare Blitz ein. Mit dieser Waffe klappt es tatsächlich, und ich habe freie Bahn nach oben. Auf der höchsten Stelle überrascht mich erneut der heftige Steinschlag. Um meine Haut zu retten, flüchte ich nach rechts, vernichte einen weiteren Kampfroboter und wage einen weiten Sprung in die Tiefe. Zu meinem Glück lande ich hinter einem dritten Roboter, der mich jedoch nicht bemerkt hat. Ich vernichte ihn mit ein paar Schüssen aus meinem Laser, bevor er überhaupt merkt, daß ich da bin. Dann verlasse ich erleichtert diesen ersten Level.
Level 1.2 Ich wische mir den Schweiß von der Stirn und lehne mich zurück. Den ersten hätten wir geschafft! Zu Beginn des ersten Levels treffe ich auf eine riesige Faust, die es doch tatsächlich wagt, mich anzugreifen. Empört über diese Feindseligkeit zücke ich meinen Laser. Doch bevor ich auch nur einen Treffer landen kann, hat das Biest mir schon die Hälfte meiner Energie genommen. Jetzt heißt es cool bleiben. Geschickt weiche ich weiteren Schlägen der Faust aus und aktiviere den lenkbaren Blitz. Kurz darauf ist es geschafft, der erste Oberbösewicht ist über den Jordan. Doch meine Euphorie wird schon einige Meter weiter von hüpfenden Glühbirnen gedämpft, die meinem vom Kampf mit der Faust geschwächten Roboter die letzte Energie nehmen. Mein dritter und letzter Roboter kommt an die Reihe. Aller guten Dinge sind drei, denke ich mir und erklimme einen weiteren Turm. Über dessen Spitze entdecke ich zufällig einen der geheimnisvollen Bonusblöcke. Beim Versuch, ihn abzuschießen, um an die versteckten Bonusgegenstände zu gelangen, entdecke ich unterhalb von ihm einen weiteren Block. Da ich vermute, daß es sich hier um den Anfang einer versteckten Leiter handelt, ballere ich wie verrückt durch die Gegend. Und tatsächlich erscheinen weitere Steine: Ich klettere also an ihnen nach oben und finde, ihr werdet es nicht glauben, sieben (!) Extraleben. Übermütig setze ich meinen Weg nach rechts fort, bis mir buchstäblich schwarz vor Augen wird. Der Himmel hat sich innerhalb von wenigen Sekunden verfinstert. Hoffentlich gibt es kein Unwetter, denke ich und beobachte mißtrauisch das Himmelszelt. Das hätte ich aber besser nicht tun sollen! Da ich nicht auf den Weg geachtet habe, stürze ich ab. Natürlich mitten in einen Wasserfall. Dies kostet mich ein weiteres Leben. Mit meinem nächsten Robbi gehe ich weiter nach rechts. Unterwegs überwinde ich einige Dolche, Kampfroboter und anderes Gewürm. Außerdem sammle ich noch Bonusgegenstände ein, darunter ein Extraleben. So liebe ich das, jubele ich und marschiere weiter. Ich erreiche ein paar Plattformen und entdecke schließlich nach einigem Suchen den Ausgang am rechten, unteren Bildschirmrand. Ich fühle mich nun unbesiegbar und brenne darauf, den nächsten Level in Angriff zu nehmen...
Level 1.3 Dort angekommen, marschiere ich zunächst nach rechts. Dabei überwinde ich einen meiner geliebten Wasserfälle und Dutzende von Angreifern, die ich ohne Mühe ins Jenseits befördere. Bald stoße ich auf eine Art Treppe, an der ich vorbei an Selbstschußanlagen eine Etage höher gelange. Jetzt laufe ich in der entgegengesetzten Richtung, bis ich auf den zweiten Oberbösewicht, ein riesiges Raumschiff, treffe. Es ballert aus allen Rohren mit gelben, rautenförmigen Schüssen. Nach einem harten Kampf und dem Verlust eines Lebens besiege ich den unbequemen Zeitgenossen mit einigen Lineshots und Granaten. Zufrieden beobachte ich, wie die Trümmer des Gegners in alle Himmelsrichtungen davonfliegen. Tja, wer mich schaffen will, muß früher aufstehen. Und weiter geht's im Test. Am linken Rand des Spielfeldes treffe ich auf einige Plattformen, mit denen ich mich weiter nach oben arbeite. Die schwarzen Shooter stellen kein Hindernis für mich dar. Ich klettere solange nach oben, bis ich am linken oberen Rand bin. Dort verleibe ich mir weitere Extraleben ein. Ich mache kehrt und gehe nach rechts weiter. Auf dem Weg begegne ich wieder Ufos, mit denen ich schon in den vorderen Levels schlechte Erfahrungen gemacht habe. Und auch diesmal kosten mich die Flugobjekte mit ihren Bomben ein Leben. Na, was soll's, ich habe ja noch neun. Ich setze meine Wanderung fort, bis ich durch ein Loch im Boden eine Etage tiefer gelange. Nachdem ich mit meinem Laser einige Steine aus dem Weg geräumt habe, gehe ich zunächst nach links, falle eine Etage tiefer und gehe dann dauernd nach rechts unten. Unterwegs zerstöre ich ein Dutzend Aliens und sammle einige Diamanten ein. Plötzlich explodiert mein Roboter ohne Feindeinwirkung. Verblüfft blicke auf den Bildschirm und suche nach der Ursache. Einen Augenblick später erscheint die Lösung des Rätsels: Ich hatte nicht auf das Zeitlimit geachtet! Jetzt muß ich aber aufpassen, daß ich nicht noch ein Leben verliere, denke ich. Am rechten Bildschirmrand gelange ich danach durch ein Loch im Boden eine Etage tiefer. Dasselbe wiederhole ich noch zweimal in entgegengesetzter Richtung, bis ich am unteren Ende des Levels bin. Dort suche ich vergeblich den Ausgang, bis mir das kleine, blinkende und pulsierende Kästchen auffällt. Da mir keine andere Möglichkeit bleibt, ballere ich auf den Kasten. Einen Augenblick später explodiert er, und kurz darauf erscheint eine Art Aufzug aus einem Turm. Ich besteige ihn, gleite mit ihm hinab und habe den Level geschafft. Yeah! Ich bin der Größte, denke ich, nun hält mich nichts mehr auf!
Level 2.1 Angekommen in der zweiten Welt, falle ich zunächst durch einen tiefen Schacht nach unten. Unterwegs sammle ich einige Bonusgegenstände ein. Unten angekommen, wähle ich vorerst den Weg nach links. In einem weiteren, kleinen Schacht, der nach oben führt, bekomme ich zwei Extraleben. Da der Gang hier endet, mache ich kehrt und setze meine Reise nach rechts fort. Wieder beim Start angekommen, ballere ich mir den Weg nach unten mit Hilfe meines Blitzes frei. Dann bewege ich mich weiter nach rechts, bis ich an eine Mauer aus gelbweißen Steinen gelange. Diese räume ich kurzerhand beiseite und entdecke dahinter ein Dutzend Diamanten, die ich gierig einsammle. Das gleiche wiederhole ich einen Stock tiefer. Kurz darauf bewege ich mich zunächst nach unten, anschließend nach rechts und falle durch einen weiteren Schacht nach unten. Links und rechts von mir befinden sich merkwürdige Stäbe, die mir bei Berührung Energie nehmen. Ich überlege, wie ich an ihnen vorbeikommen kann. Da fällt mir der Kreisel ein, in den ich meinen Roboter mit Joy runter und <SPACE> verwandeln kann. Gesagt, getan, und so rolle ich nach rechts. Ich befinde mich in einem kleinen Wasserbecken, in dem außer Wasser nichts ist. Da mir dies äußerst verwunderlich vorkommt, lasse ich meinen Blitz umherschweifen. Plötzlich gibt es einen Knall, und es erscheint ein riesiger Bonusblock, den ich auch sofort plündere. Frisch gestärkt verlasse ich das Becken, passiere die Stäbe mit meiner Rolle und folge dem vorgegebenen Weg. Unterwegs zerstöre ich noch einige Kanonen, fliegende Steine, Minen und andere unangenehme Zeitgenossen. Außerdem fallen mir noch ein paar Dutzend Diamanten und diverse Bonusgegenstände in die Hände, wodurch ich meine Bewaffnung weiter ausbaue. Mit glühendem Laser stehe ich nun in einem riesigen Wasserbecken. Auf einmal schießen mir eine Unmenge von gefräßigen Fischen entgegen, die mir an die Haut bzw. ans Blech wollen. Geistesgegenwärtig reiße ich meine Waffe hoch, und es gelingt mir, die Fischlein im letzten Moment zu eliminieren. Völlig außer Atem setze ich meine Reise fort. Wenn ich das hier lebend überstehe, esse ich mein Leben lang keinen Fisch mehr, auch nicht freitags, schwöre ich mir. Doch was dann kommt, stellt alles andere zuvor in den Schatten. Von links schiebt sich ein riesiges Monster in Gestalt eines ... Fisches ins Bild! Neeeiiiin! Das ist zuviel! Doch was soll's. Also mache ich mich ans Werk, um den dritten Oberbösewicht ins Jenseits zu schicken. Ich schieße mit allem, was mir zur Verfügung steht: Lineshots, Granaten, Blitz und natürlich mit meinem Laser. Doch das Vieh erweist sich als äußerst zäh. Da es immer näher kommt, ziehe ich es vor, mich in der unteren, rechten Ecke zu verkriechen. Nachdem sich der Riesengoldfisch wieder ein Stück entfernt hat, krabble ich aus meinem Versteck und werfe mich mit dem Mut der Verzweiflung auf das Biest. Fahr zur Hölle, schreie ich und feuere, bis sich mein Laser rötlich verfärbt und zu dampfen beginnt. Bevor er jedoch den Dienst quittiert, erstarrt der Bösewicht in seiner Bewegung und explodiert im gleichen Moment. Bevor ich mich aber ausruhen und eine Kaffeepause einlegen kann, muß ich mich noch um einen Fischschwarm kümmern, den mir der Riesenfisch hinterlassen hat. Dies gelingt mir schließlich auch nach dem Verlust der Hälfte der Energie. Nach einer kurzen Pause bewege ich mich nach rechts und lasse mich durch einen Schacht nach unten fallen. Der Rest des Levels stellt dann kein großes Problem mehr dar. Ich finde den Ausgang schließlich nach einigem Suchen in der Mitte des Raumes.
Level 2.2 Im nächsten Level gibt's nicht viel Neues: Er beginnt, wie der vorige aufgehört hat. Ich folge dem Gang, sammle Diamanten und zerstöre massenweise Aliens. Hoffentlich meldet das niemand dem Tierschutzverein, denke ich, als ich einer Kreatur einen Freifahrtschein zur Wolke sieben verschaffe. Nach einem tiefen Abgrund besteige ich einen in der Luft schwebenden Felsblock, springe hinüber zu einem weiteren und entdecke wieder einen Bonusblock. Da ich am oberen Bildschirm eine Art Aufzug sehe, klettere ich auf ihn und springe auf das merkwürdige Gebilde. Es ist tatsächlich ein Lift, und so fahre ich mit ihm nach oben. Dort finde ich neben vielen Kreaturen auch noch sechs Extraleben. Das tat gut, seufze ich, während ich nach unten falle. Wieder auf festem Boden angekommen, folge ich weiter dem Weg nach rechts. Ich passiere einige Stäbe und einen Müllschacht, durch den Aliengeschnetzeltes hinunterfällt. Mit knurrendem Magen überspringe ich den Schacht und setze meine Reise fort, die mich vorbei an vielen Diamanten und Stäben führt. Ich erreiche schließlich das Ende des Levels, an dem mich bereits ein weiterer Bösewicht in Form einer Maschine mit Stachel erwartet. Ich feuere aus allen Rohren, mit Lineshots und Granaten, bis sich mir der Apparat bis auf wenige Millimeter genähert hat. Da er keine Anstalten macht, anzuhalten, bleibt mir nur eine Wahl: Die Flucht nach vorne mittels meiner geliebten Rolle. Ich passiere ihn unbeschadet, verwandele mich zurück in einen Roboter und stelle mich direkt hinter die Killermaschine zwischen zwei Stäbe. Von dort aus macht es mir keine Schwierigkeiten, den Teufelsapparat in seine Einzelteile zu zerlegen. Nachdem ich mich zu dieser Meisterleistung beglückwünscht habe, verlasse ich den Level.
Level 3.1 Zu meiner Verwunderung muß ich feststellen, daß ich mich in einem leeren Raum befinde. Ich kann mich weder nach links noch nach rechts oder nach oben bewegen. Was soll das, schimpfe ich, solche Scherze liebe ich nicht. Wütend beginne ich in dem Raum umherzuballern. Plötzlich erscheint am unteren rechten Rand ein merkwürdiges Gerät. Ich laufe darauf zu, und als ich es erreicht habe, steigt es mit mir in die Höhe. Aha, das war also eine Art Jet-Pak und kein Staubsauger, wie ich zuerst vermutete. Ich fliege nun immer weiter nach oben, zerstöre hunderttausende Aliens und verliere ein Leben nach dem anderen. Ich achte deshalb darauf, viele Bonusgegenstände zu erwischen und nicht an irgendwelchen Zacken hängenzubleiben. Völlig erschöpft erreiche ich das Ende des Levels, nachdem ich zuvor einen weiteren Riesenalien mit ein paar Lineshots und Granaten erledigt habe. Mit meinem stark dezimierten Roboterheer mache ich mich auf zum nächsten Level.
Level 3.2 Halbzeit, jubele ich und denke an die Anstrengungen und Nerven, die es mich gekostet hat, an diese Stelle zu gelangen. Ich folge dem Gang und stelle zu meiner Freude fest, daß keine Abzweigungen und Kreuzungen vorhanden sind. Also gibt es nur den einen Weg! Ha, diesen Level schaffe ich im Schnelldurchlauf! Das war leichter gesagt als getan, denn dafür machten mir viele Aliens, Selbstschußanlagen und fliegende Blöcke die Hölle heiß. Ich muß mein ganzes Können und sämtliche Extrawaffen aufbieten, um diesen Level zu überstehen. Unterwegs entdecke ich auch zu meiner Überraschung einige Bonusblöcke. Diese füllen meine Bewaffnung wieder auf und bescheren mir sogar das eine oder andere Extraleben. Nach qualvollen Minuten habe ich auch diesen Level hinter mir und hoffe auf einen leichteren nächsten ...
Level 3.3 Mein Wunsch wird mir gewährt, denn der nächste Level ist tatsächlich wieder etwas leichter. Im Gegensatz zum sechsten muß ich hier nach unten fliegen. Ansonsten gibt es keine Neuerungen, ja nicht einmal einen Oberbösewicht kann ich finden. Da ich mittlerweile etwas Übung im Fliegen mit dem Jet-Pak habe, schaffe ich diesen Schwierigkeitsgrad relativ schnell und verliere nur zwei Leben. Zufrieden mit Gott und der Welt lehne ich mich zurück und warte ab, was der Tag bzw. der nächste Level mir bringen wird...
Level 4.1 Das erste, was ich in diesem Level bemerke, ist der modrige Geruch. Bevor ich mich nach rechts auf die Reise mache, plündere ich noch einen weißen Bonusblock, der mich mit Zusatzwaffen versorgt. Dann laufe ich dauernd auf der schiefen Ebene nach rechts unten und überspringe Dutzende von Abgründen, schießende Spinnen, hinabkugelnde Felsblöcke und ekelerregende Maden. Als die Ebene nach rechts oben ansteigt, folge ich ihr, bis ich an eine senkrechte Begrenzungswand stoße. Ich falle eine Etage hinab und marschiere den Gang nach links unten entlang. Unterwegs begegne ich mehreren grauen Dickschädeln, die ich mit meinen Lineshots entmaterialisiere. Plötzlich falle ich in eine tiefe Grube, die mit seltsamen Glühwürmchen gefüllt ist. Fasziniert von dem Schauspiel, bemerke ich zu spät, daß die Leuchtkugeln sich bei Berührung vermehren und mir außerdem noch massig Energie nehmen. Blitzschnell verwandele ich mich in die unverwundbare Rolle und kugele bis zum rechten Rand. Dort nehme ich wieder meine Normalform an und verlasse die Todesgrube so schnell wie möglich nach oben. Das war verdammt knapp, denke ich und beschließe, von nun an vorsichtiger zu sein. Kurz darauf setze ich meinen Weg fort und folge dem Gang. In ihm finde ich tonnenweise Diamanten, denen ich natürlich nicht widerstehen kann. Dieser Teil des Levels enthält keine Gegner mehr außer Säuretropfen, denen ich mit Leichtigkeit ausweichen kann. Nachdem ich vor Langeweile beinahe eingeschlafen wäre, falle ich durch einen Schacht und lande in einem großen Raum. Bevor ich noch irgendeinen klaren Gedanken fassen kann, taucht plötzlich ein weiterer Oberbösewicht auf. Er ähnelt in seinem Aussehen einer alten, ägyptischen Statue und hegt keine friedlichen Absichten. Der ungewöhnliche Pharao rast wie wild im Raum umher und versucht mich an den Wänden zu zerquetschen. Mir gelingt es zwar, ihm ein paar zu schleudern, doch dann erwischt er mich voll und macht Hackfleisch aus mir. Mein nächster Roboter hält sich länger, denn ich habe eine Möglichkeit gefunden, den Attacken der Mumie auszuweichen: Immer wenn er versucht, mich links oder rechts zu erdrücken, springe ich schnell auf ihn und lasse mich auf der anderen Seite hinunterfallen. Dann, nach schier endloser Zeit und dem Verlust eines weiteren Lebens, verfärbt sich der Pharao gelb und kehrt zum Nil zurück bzw. explodiert. Ich breche in lautes Jubelgeschrei aus und setze die Reise fort. Der Rest des Levels stellt dann kein Problem für mich dar, und so verlasse ich ihn, ohne einen weiteren Roboter zu verlieren.
Level 4.2 Der nächste Schwierigkeitsgrad ähnelt dem vorigen. Zu Beginn gehe ich dauernd nach rechts, überspringe tödliche Abgründe und vernichte die sich rasch vermehrenden Vampire. Als ich auf eine schiefe Bahn treffe, die nach rechts oben führt, springe ich nach links oben, um auf einen Vorsprung zu gelangen. Von nun an bewege ich mich immer nach oben, bis ich in einen Gang einbiege, in dem es von Diamanten, Säuretropfen und abschießbaren Totenköpfen nur so wimmelt. Ich folge dem Weg und entdecke völlig überraschend den Ausgang am oberen Bildschirmrand.
Level 4.3 Auch der nächste Level stellt zu Beginn kein großes Problem dar, da außer Säuretropfen keine Gegner anzutreffen sind. Ich bewege mich also die schiefen Ebenen immer weiter nach oben, bis ich durch ein Loch in der Decke eine Etage höher gelange. Am rechten Rand erklimme ich danach den ersten sichtbaren Aufgang und wende mich zunächst nach rechts. Doch außer Diamanten kann ich hier nichts entdecken. Also mache ich kehrt und halte mich von meiner Ausgangsposition links. Ich folge dem Gang und finde nach einigem Suchen den Aufgang zur nächsten Ebene. Dort angekommen, bewege ich mich nach links. Nichts Böses ahnend marschiere ich also den Weg entlang, als urplötzlich ein riesiges, dreiköpfiges Scheusal auf mich zukommt. Sofort mache ich mich gefechtsbereit und beginne mit allem zu schießen, was ich besitze. Das Biest wird zwar getroffen, und auch ein Kopf ist zerstört, doch das scheint es gar nicht weiter zu stören. Da es mir immer näher kommt, ziehe ich mich wieder einmal in die rechte, untere Ecke zurück, und tatsächlich klappt es auch diesmal. Von meiner Position aktiviere ich meinen Blitz und richte ihn auf den Dreiköpfigen. Der Bursche erweist sich jedoch als äußerst zäh, denn auch als alle drei Schädel zerstört sind, macht er immer noch einen sehr lebendigen Eindruck. Dann, nach einer Ewigkeit, löst er sich endlich auf, und ich habe freie Bahn. Ich folge dem vorgegebenen Weg, springe von Plattform zu Plattform und entdecke schließlich den Ausgang hinter einer Wand von abschießbaren Totenschädeln. Auf Wiedersehen in Level zwölf!
Level 5.1 Ich befinde mich nun im vorletzten Level. Hier treffe ich fast alle Aliens aus den früheren Levels wieder. Da Wiedersehen bekanntlich Freude macht, beginne ich auch gleich den Ausgang zu suchen. Dies erweist sich jedoch als äußerst schwierig, da der Turm, in dem ich mich befinde, massenweise Sackgassen und Abzweigungen bietet. Nach schier endlosem Suchen habe ich den Ausgang jedoch gefunden. Er befindet sich im rechten, oberen Eck des Gebäudes, hinter einer Mauer aus hellblauen Steinen. Man gelangt dorthin, indem man so weit wie möglich im Turm nach oben steigt. Trifft man dann auf eine Mauer, die einem den Weg weiter nach oben versperrt, verläßt man ihn und klettert auf den Plattformen weiter nach oben, bis man die letzte Stufe erreicht hat. Nun betritt man das Gebäude, springt weiter nach oben und verläßt den Turm auf der rechten Seite. Jetzt muß man nur noch einige Treppen erklimmen, und schon steht man vor der besagten blauen Mauer. Puh, dieser Level hatte es in sich, denke ich, als ich ihn verlasse. Der letzte Level, Freunde, bald haben wir es geschafft! Eine merkwürdige Stimmung umfängt mich hier. Kein noch so kleiner Alien läßt sich blicken. Ich spüre, daß ich fast am Ziel bin. Bald werde ich Morgul, dem Herrn des Bösen, gegenüberstehen. Doch noch ist es nicht soweit. Ich gehe zunächst nach links und finde zu meiner Freude in dem Schacht drei Extraleben. Nachdem ich kehrt gemacht und einige Bonusblöcke und Bonusgegenstände gefunden habe, folge ich dem vorgegebenen Weg, bis ich auf eine riesige Mauer aus kleinen, blauen Steinen treffe. Ich aktiviere meinen Blitz und lasse ihn umherschweifen. Zu meinem Leidwesen muß ich feststellen, daß er einen Weg nach links und einen zweiten nach rechts freilegt. Ich entscheide mich also für den linken. Wird schon schiefgehen, denke ich und mache mich auf die Reise. Nach stundenlangem Einsatz meines Blitzes erreiche ich schließlich einen großen Raum. Er kam ganz leise, doch jetzt ist er da: Morgul! Mein letzter und schwerster Kampf steht mir bevor. Ich spucke in die Hände, und los geht's. Ich verziehe mich diesmal ins linke Eck, da ich hier relativ sicher bin. Erst jetzt finde ich Gelegenheit, den Herrn des Bösen genauer zu betrachten. Er hat drei Gesichter, von denen mich eines irgendwie an einen Pavian erinnert. Doch egal, wie er aussieht, sein letztes Stündlein hat geschlagen (oder meines). Mit allen Waffen gelingt es mir schließlich, eines der drei Gesichter zu zerstören. Mittels meiner Rolle passiere ich auch seine zweite Fratze und den Rest Morguls. Nach ein paar Schüssen platzt er buchstäblich und verschwindet, hoffentlich für immer... Mein Roboter macht sich auf einmal selbständig, und bevor ich eingreifen kann, besteigt er ein für ihn dort abgestelltes Raumschiff. Das Triebwerk zündet, und das Schiff verläßt den Turm. Kurz darauf erschüttert eine gigantische Explosion die Welt Turrican. Morguls Bude ist in die Luft gegangen. Endlich finde ich einmal Zeit, ordentlich zu verschnaufen. Nachdem ich von einem Transporter meiner Firma nach Hause gebracht wurde, falle sogleich in einen tiefen, erholsamen Schlaf. Erinnert mich daran, daß ich, sobald ich wieder aufgewacht bin, meinen Rentenantrag einreiche!
(Longplay aus der 64'er 12/1990; Autorin: Bärbel Gebhardt) |