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Spherical
12/1989
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Die Chronik
des Magiers
Fulgram, der einzige Magier,
der den bösen Drachen Mirgal auf dem Weg des Bösen stoppen konnte,
wagte sich vor langer, langer Zeit in die Burg des Drachen. Lernen wir
aus einigen Auszügen seiner wiederentdeckten Tagebücher!
Dies ist die Legende von
Fulgram, einem Magier aus dem Volk der Elfen, der vor langer, langer
Zeit in einem heute längst vergessenen Land namens Kendron lebte, zu
einer Zeit, als die Menschen mit den Zwergen noch im Krieg lagen, einem
Krieg, der nur aus anfänglichen Mißverständnissen entstanden war.
Fulgram war einer der wenigen, die erkannten, daß nicht die Menschen
der wahre Feind waren, sondern vielmehr eine bösartige Kreatur namens
Mirgal. Mirgal war ein legendärer Drache, der vor weit über 10.000
Jahren hinter den Sümpfen von Khorndal lebte und Angst und Schrecken
verbreitete. Einem tapferen und weisen Magier namens Quarol, welcher
von den Sternen kam und die Entstehung der Erde miterlebte, gelang es
nach jahrhundertelangem Kampf und mit Hilfe des sagenumwobenen
Sternenballs, den Drachen zu besiegen. So schien es jedenfalls, bis
Fulgram lange nach Quarols Tod erste Anzeichen dafür entdeckte, daß
Mirgal damals nur in einen langen Schlaf fiel, aus dem er nun bald
wieder erwachen würde.
Fulgram versuchte, die
Bewohner des Landes zu warnen, erntete aber nur Spott und Unglauben. So
begab er sich allein auf eine einsame, lange Reise, um den
geheimnisvollen Ball von den Sternen zu finden und damit den drohenden
Fluch Mirgals von der ahnungslosen Welt abzuwenden. Er las in uralten,
vergilbten Pergamenten, die noch von Quarol selbst stammen mußten, und
er erkannte, daß der einzige Weg, das Unheil noch zu verhindern, in den
Kräften der schwarzen Magie lag. Er vergrub sich in finsteren
Schriften, und eines Tages, als Fulgrams Haar schon grau geworden war,
fühlte er sich stark genug, die dunkle Burg Mirgals zu betreten und zum
Ende zu bringen, was Quarol dereinst versagt blieb ...
Dies ist nun die
Zusammenfassung seiner Chroniken, die zum ersten Mal in eindeutiger und
fehlerfreier Übersetzung erscheinen. Der Chronist war hierbei bemüht,
alle Widersprüche und falschen Behauptungen, die sich im Laufe von
Fulgrams Wanderung durch die Burg ergaben, zu verbessern und in einer
verständlicheren Ausdrucksweise wiederzugeben. Leider wurden im Lauf
der Jahrhunderte einige Kapitel aus Fulgrams Tagebuch von der Witterung
zerstört oder gingen verloren. Sie konnten leider nicht mehr
rekonstruiert werden, sollten aber den Gesamteindruck des Werkes nicht
schmälern. So lasset uns nun hier mit dem ersten Tag seiner Chronik
beginnen ...
Die Burg
des Drachen
Hier stand ich also, die
gewaltigen Mauern der Burg türmten sich hoch vor mir auf, und die
Zugbrücke stand offen: Heute würde ich es wagen, ich würde das Bollwerk
dunkler Mächte betreten und Mirgal endgültig in die Höllenschlünde
zurückschicken. Gestern hatte ich eine Vision. Ich weiß nicht, ob es
Wirklichkeit war, oder ob mir meine überreizten Sinne nur einen Streich
gespielt haben, aber ich sah Quarol! Er sprach mit sanfter Stimme zu
mir: „Höre, Wagemutiger! Um das Verlies Mirgals zu erreichen, mußt du
dich durch 80 Kammern des Todes bewegen. In jeder Kammer wird der
Sternenball erscheinen, und du mußt ihm einen Weg zum Ausgang des
Raumes bahnen, um die Tür zum nächsten Raum zu zerschmettern. Es steht
nicht in meiner Macht, selbst helfend einzugreifen, aber um deine
Aufgabe zu erleichtern, habe ich überall in der Burg magische
Hilfsmittel für dich deponiert. Erkunde ihre Wirkung und besiege den
Drachen, aber sei gewarnt!
Mirgal hat von deiner Mission
erfahren und ebenfalls einige magischen Tränke in den Kammern verteilt,
um deine Sinne zu verwirren und deinen Kampf zu erschweren! Er hat
seine Kreaturen aus dem Reich der Finsternis erweckt und losgeschickt,
um dich zu töten, bevor du zu ihm selbst vordringen kannst! Kämpfe
tapfer und verwende deine Magie mit Umsicht! Möge die Kraft der
Elfengöttin Elsbeth mit dir sein...“. Mit diesen Worten verblaßte die
wundersame Erscheinung. Ich dachte die ganze Nacht über Ouarols Worte
nach und beschloß beim Morgengrauen, daß es nun an der Zeit war ...
| 0 |
Mit
weichen Knien betrat ich die erste Kammer, und Grauen durchfuhr meinen
Körper, als ich einen Geist erblickte, der auf mich zuraste! Er konnte
mich aber zum Glück nicht erreichen, da ihm ein Stein den Weg
versperrte. Ich lief nach rechts und nahm einen wundervoll schillernden
Diamanten an mich, dann ließ ich mich nach unten fallen. Dort fand ich
eine Flasche mit einer rot schimmernden Flüssigkeit darin. Die Wirkung
dieses Elixiers war mir nicht bekannt, Gerüchte sprachen jedoch von
einer Wunderwaffe gegen Geister. Ich packte sie zu dem Diamanten in
meine Tasche und ging nach links weiter. Dort nahm ich zwei weitere
Edelsteine in meinen Besitz. Ich zauberte mir eine Treppe nach oben und
sah dort wieder den Geist, den ich nun einfach zwischen zwei Steinen
einsperrte. Etwas weiter oben holte ich mir noch einen Diamanten und
trank dann die rote Flüssigkeit. Der Geist löste sich auf, und ich
konnte den Sternenball über eine kleine Treppe nach links zum Ausgang
fotsetzen. Mit einem Knall zersprang die Tür, und ich ging hindurch ... |
| 2 |
... ich sprang mit einem
wagemutigen Satz über einen heimtückischen Henker hinweg, der seine
gewaltige Axt nach mir schwang. Vor ihm davonlaufend übersah ich jedoch
leider die von der Decke tropfende Säure. Autsch! Das tat weh! Dann
fiel ich links hinunter und verbaute dem Sternenball den Weg. Die
weiter unten liegenden Diamanten sammelte ich eifrig ein, vorsichtig
darauf bedacht, den Geist nicht zu berühren, der sie bewachte. Dann
wieder das alte Spiel: Bahn bauen, Sternenball freilassen, weiter in
den nächsten Raum. |
| 3 |
Hier
mußte ich dann schnelle Reaktion beweisen. Ich zauberte einen Stein
nach links, so daß dem heransausenden Geist der Weg versperrt war und
die beiden Henker nach unten fielen. Dann nahm ich den Diamanten über
mir und ging nach oben, um dem Sternenball den Weg zu verbauen. Den
weiter oben stehenden Leuchter ließ ich unbeachtet. Die Inschrift
darauf verhieß mir zwar, daß mich seine Kräfte in einen weiter
entfernten Raum bringen würden, aber ich wollte keinen Raum versäumen,
da eventuell irgendwo weitere Hinweise und Tränke verborgen sein
könnten. Außerdem mißtraute ich der Magie des Leuchters, denn es war
keine Gute. Sie stammte von Mirgal, dem Drachen. So fiel ich dann
wieder nach unten, übersprang die beiden Henker und fand in der linken
unteren Ecke unter einem Berg von Edelsteinen eine seltsame Kerze. Als
ich sie berührte, begann eine kleine Kugel um mich herum zu kreisen.
Diese schien aus einer anderen Dimension zu stammen. Mit ihr gelang es
mir, die Henker und den Geist zu vernichten. Nun wieder eine kleine
Brücke für den Ball, und die nächste Tür stand offen. |
| 4 |
Hier erschuf ich mir
erst einmal eine steinerne Bahn nach rechts, wo ich mit meiner Kerze
die beiden Geister ausschaltete. Dann weiter rechts die Zwischenräume
auffüllen und den Weg des Sternenballs versperren war eins. In diesem
Moment verlosch meine Kerze, und ich fühlte mich wieder schwächer. Ich
entdeckte links oben eine kleine Lampe, und als ich sie an mich nahm,
wurde ich zu meinem großen Erstaunen für die Henker unsichtbar! Ich
ließ die Kostbarkeiten in der rechten Nebenkammer unbeachtet, da sie
nur eine geschickt getarnte Falle verbargen, in der ich meine Fähigkeit
zu zaubern verloren hätte. Ich baute statt dessen wieder den Weg für
den Ball und schritt durch den nun offenen Ausgang neuen Abenteuern
entgegen. |
| 5 |
Abermals
wurde mein Reaktionsvermögen auf eine harte Probe gestellt. Ich ließ
mich blitzschnell nach unten fallen, kletterte nach rechts zum Ball
hoch und sperrte ihn ein. Unterwegs traf mich ein von der Decke
fallender Tropfen, und ich stieß einen Schmerzensschrei aus. Das war
Säure! Von nun an würde ich etwas mehr achtgeben! Endlich hatte ich
etwas Zeit zum Verschnaufen und konnte mir die Sache etwas genauer
ansehen. In der rechten unteren Ecke fand ich wieder eine Lampe, die
mich für meine Gegner unsichtbar machte. Mit ihrer Hilfe konnte ich nun
unbeschadet weitere Schätze und einen Heiltrank an mich bringen. Mit
einem Donnern ließ ich nun wieder die Tür zerbersten, und es ging
weiter ... |
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... wieder einmal war
Eile angebracht. Ein grünäugiges Monster mit mächtigen Schwingen
feuerte unablässig Feuerbälle auf mich ab, während ich nach links
rannte, die Sanduhr nahm, weiter zum Sternenball hetzte, mir dann einen
Weg nach unten bahnte und die unterste Öffnung hinter mir verschloß.
Nun schloß ich in aller Ruhe die Lücken im Boden, dabei vorsichtig den
Feuerbällen ausweichend. Ich fand eine neue Kerze und ein weiteres
Elixier mit Lebenskraft, dann ließ ich den heiligen Ball seinen Weg
fortsetzen ... |
| 12 |
...
ich kletterte mühsam nach oben, holte mir rechts ein Lebenselixier,
eine Lampe, die mich unsichtbar machte und ein Pergament mit einem
Zauberspruch, der mich in die Lage versetzte, weite Sprünge zu
vollbringen. Dann baute ich mir ein Treppchen nach oben, ließ mich
durch ein Loch wieder herunterfallen und fand dort eine rote Flasche,
zwei Diamanten und ein weiteres Pergament, auf dem ein seltsames Wort
stand: „RADAGAST“. Mit Hilfe des roten Zaubertrankes zerstörte ich alle
anwesenden Monster und ebnete der liebgewonnen Kugel von den Sternen
den Weg. |
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Als ich den nächsten
Raum erreichte, erschrak ich zuerst einmal heftig. Ich hatte auf dem
Weg hierher zu lange getrödelt, und die Kugel rollte in eine Lücke im
Boden, bevor ich sie erreichen konnte. Verdrossen sah ich mich um und
betrachtete meine Aufgabe schon als gescheitert, als mir in einer
dunklen Ecke unterhalb des Sternenballs ein Zauberstab ins Auge fiel!
Hastig nahm ich ihn auf, und er teleportierte mich mit Blitz und Donner
in die nächste Kammer ... |
| 16 |
...
verwundert sah ich mich um. Der einzige Weg zum Ausgang wurde von einem
unverrückbaren Steinquader blockiert, und der Sternenball prallte
wirkungslos dagegen. Dann umspielte ein leises Lächeln meine Lippen,
als ich zwischen ein paar Diamanten in der rechten oberen Ecke abermals
einen Zauberstab entdeckte! Ich schlängelte mich geschickt zwischen
Geistern und herabfallenden Säuretropfen hindurch nach oben, fand noch
eine neue Lampe und ergriff dann den Zauberstab. Blitz und Donner
folgten, aber das war ja nichts Neues. Eine geheimnisvolle, magische
Kraft ergriff mich. |
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Kaum war ich in Raum 17
angelangt, stürzte auch schon die Decke ein. Ich sollte wohl ein wenig
sorgsamer mit fremder Magie umgehen! Rasch bahnte ich mir einen Weg
nach unten und fand eine Kerze und eine grün schillernden Tinktur,
welche alle im Raum befindlichen Wesen außer mir kurzfristig lähmte.
Ich verstopfte das Loch im Boden und holte mir noch das Lebenselixier,
eine neue rote Flasche sowie ein paar Edelsteine, bevor ich die Kugel
freigab und weiterging ... |
| 20 |
...
Aaargh! Ich Narr ließ mich nach den vorhergehenden Räumen zu
gefährlichem Leichtsinn verleiten. Nur knapp entging ich den sengenden
Feuerbällen, die ein garstiger Jungdrache auf mich abschoß! Fluchend
hüpfte ich auf einer Treppe nach oben, griff mir die Kerze und ließ
mich fallen. Dann rannte ich geduckt nach rechts und ergriff den grünen
Schlüssel. Kurz darauf öffnete sich eine Barriere, und ich konnte die
zweite Kerze an mich nehmen. Ich aktivierte die Kraft der beiden
Kerzen, und eine magische Kugel schoß nun von meiner Seite aus auf das
Ungetüm zu! Nach ein paar Treffern war der Unhold im Reich der
Finsternis, und ich konnte mich daranmachen, in aller Seelenruhe die
Türen zu öffnen, die mich zu einem Zauberstab führten. |
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Leichten Mutes
nach diesem glorreichen Sieg betrat ich die nächste Kammer. Ich nahm
eine herumliegende Kerze und dezimierte die Scharen des Bösen um einen
weiteren Henker. Dann kletterte ich nach oben, wo ich zwei
Lebenselixiere sowie ein Pergament mit der Aufschrift „YARMAK“ an mich
brachte. Während ich der Kugel den Weg blockierte, sah ich in einer
anderen Ecke des Raumes einen weiteren Teleportleuchter stehen, aber
ich traute dieser Art Magie immer noch nicht. Statt dessen geleitete
ich den Sternenball zum Ausgang und ging weiter ... |
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...
hier lauerten gleich zwei haarige Bestien darauf, mir den endgültigen
Garaus zu machen. Zu meinem Glück konnte ich es durch geschickte
Sprünge vermeiden, ihnen auch nur in die Nähe zu kommen. Zuerst nahm
ich mir den roten Schlüssel, dann den grünen und abschließend den
purpurnen. Nun war auch die letzte Barrikade geöffnet und der
Zauberstab mein. |
| 31 |
Was sahen meine trüben
Augen? Der Sternenball lag am Boden, der Ausgang war in unerreichbarer
Höhe! Ich holte mir rechts oben eine Kerze und ließ meinen Zorn an den
herumschwirrenden Monstern aus. Dabei fiel mir ein seltsam geformter
Gegenstand auf. Ich berührte ihn neugierig, und siehe da: Die Kugel
begann langsam nach oben zu schweben! Ich berührte ihn erneut, und die
Schwerkraft war wieder normal! Mit einiger Übung gelang es mir nun, den
Ball zum Ausgang zu dirigieren und auch diesen Raum hinter mir zu
lassen ... |
| 33 |
...
das erfolgreiche Durchqueren dieser Kammer verdankte ich nur meiner
katzenhaften Gewandtheit beim Überspringen der Giftfläschchen sowie dem
Pergament mit dem „Supersprungspruch“, welches ich bei Betreten des
Raumes fand ... |
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... verzeiht mir bitte
die Feuchtigkeit des Pergamentes an dieser Stelle, es sind Tränen der
Heiterkeit. Mirgal muß sich wirklich sehr sicher fühlen, wenn er alle
Fallen in dieser Burg so plump aufgebaut hat wie die in der rechten
unteren Ecke dieses Raumes! Ich ließ sie einfach unbeachtet, bahnte dem
Ball seinen Weg und nahm unterwegs ein neues Lebenselixier sowie eine
rote Flasche an mich. |
| 38 |
Der
Drache scheint nicht damit gerechnet zu haben, daß es jemand schafft,
so weit in die Burg vorzudringen! Auch hier war es für mich geradezu
tölpelhaft einfach, den Schlüssel zu nehmen und den Ball sicher zum
Ausgang zu führen, nachdem ich meine Feinde durch den Genuß eines roten
Zaubertranks vernichtet hatte. |
| 39 |
Die nächste Kammer war
schon weitaus geschickter geschützt als die vorherigen! Der gesamte
untere Teil dieses Raumes war eine Falle! So blieb ich also oben und
dirigierte die Sternenkugel mit Hilfe der beiden Schwerkraftwandler zur
Tür. |
| 40 |
Schreck!
Was war das? Eine grauenerregende Riesenspinne lauerte darauf, mich in
ihren Frühstücksplan zu integrieren! Ich kletterte mit klopfendem
Herzen zur Kugel hoch und verschloß die Lücke, in die sie
hineinzufallen drohte. Dann begab ich mich nach rechts, wo ich mit zwei
beherzten Sätzen unter dem Monstrum hindurchsprang und einen roten
Schlüssel fand. Mit diesem kehrte ich auf demselben Weg wieder nach
links zurück. Dort nahm ich noch den letzten grünen Schlüssel, und der
Weg war frei. |
| 41 |
In Raum 41 zerstörte ich
erst einmal alle Monster mit meiner letzten roten Flasche, baute die
Rollbahn für den Sternenball zum rechten Ausgang und nahm unterwegs
noch drei kostbare Lebenselixiere auf, die meinen geschundenen Körper
wieder auf Vordermann brachten. Es gelang mir noch, ein Pergament mit
der Aufschrift „STORMBLADE“ zu ergattern, dann zog es mich auch schon
weiter. |
| 42 |
Nun
begann erneut das mittlerweile vertraute Spiel mit der Schwerkraft, und
ich lotste meine Kugel behutsam zum Ausgang, nachdem ich mit zwei
Schlüsseln alle Wege geöffnet hatte. Eine purpurfarbene Tinktur, die zu
berühren ich nicht umhinkam, verursachte eine magische Eruption, welche
Teile des Raumes verschüttete. Das konnte mich aber nicht weiter
aufhalten. |
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Begleitet von einem
Stakkato unmenschlicher Schmerzen, die meinen Körper durchpulsten, als
ich unter zahlreichen Berührungen meiner Feinde die Schlüssel
einsammelte, errichtete ich die Rollbahn für den Ball und taumelte halb
besinnungslos in den nächsten Raum ... |
| 50 |
...
das hier schien so etwas wie Mirgals Kleingarten zu sein. Eine riesige
Pflanze schoß ihre giftigen Sporen auf mich ab, denen ich aber mühelos
ausweichen konnte. Doch was war das? Die Sporen erzeugten nebenbei
etwas, das aussah wie Edelsteine. Ich wollte einen aufnehmen, er
zerplatzte aber wie eine Seifenblase! Alles Illusion! Da ich keinen
Ausgang entdecken konnte, beschloß ich der Einfachheit halber, so viele
von den Illusionssteinen zu sammeln wie möglich. Und siehe da, nachdem
ich unzählige von ihnen berührt hatte, erfaßte mich eine magische Kraft
und transportierte mich weiter ... |
| 54 |
... nun galt es, einige
Diamanten in der richtigen Reihenfolge zu entfernen, so daß ich den
Sternenball mittels des Gravitationswandlers zum Ausgang lenken konnte.
Eine nicht ganz einfache Aufgabe, da ich vorher eine Flasche mit Gift
trinken mußte, die mir meine Fähigkeit, Steine zu zaubern, raubte! Nach
einigen wagemutigen Sprüngen hatte ich es aber dann doch geschafft, und
die Reise konnte weitergehen ... |
| 60 |
...
welch Frevel an Mutter Natur! Eine dämonische Abart einer Schnecke
griff mich an und schleuderte Feuerbälle gegen mich! Blitzschnell
sperrte ich erst einmal den Sternenball ein und holte mir dann die zwei
herumliegenden Kerzen. Mit ihrer Hilfe gelang es mir, das schleimige
Ungetüm zu besiegen und auch aus dieser Kammer zu entkommen. |
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Müde und ausgelaugt von
unzähligen Kämpfen wanderte ich ziellos im Raum umher und fand ein
altes, zerknittertes Pergament mit der Aufschrift „SKYFIRE“. Ich konnte
nicht mehr weiter, meine Kräfte waren am Ende! Ich legte mich in einen
sicheren Teil des Raumes und fiel in einen tiefen Schlaf. Halbwegs
erfrischt erwachte ich nach ein paar Stunden wieder, und ein eisiger
Schreck durchfuhr mich! Ich hatte nicht mehr daran gedacht, den
Sternenball einzusperren, und er war in eine Lücke gerollt, aus der es
keinen Ausweg mehr gab. Als ich verzweifelt umherblickte, sah ich einen
der magischen Teleportleuchter. Diesmal würde ich es wagen müssen! Ich
nahm den Leuchter, und alles um mich herum wurde schwarz ... |
| 63 |
Als
ich wieder sehen konnte, fühlte ich mich hundeelend. Ich hatte mich nur
um zwei Räume weiterbewegt, wenn ich der Inschrift an der Wand trauen
konnte. Es schien nahezu aussichtslos, den Sternenball an den
unzähligen Giftflaschen vorbei zum Ausgang zu führen, als mir ein
rettender Gedanke kam: Ich stellte mich unmittelbar neben eine der
Flaschen und zauberte, ohne sie zu berühren, einen Stein hinter sie! Es
gelang mir, und so konnte ich mit gebührender Vorsicht eine Rollbahn
erstellen, bevor ich den Ball durch Aufnahme einer Flasche freiließ:
Erleichtert atmete ich auf, als auch diese Hürde genommen war ... |
| 70 |
Mein Herz schlug wie
wild, als ich meinen nächsten Gegner erblickte! Ein riesiger Dämon,
größer als der mächtigste Baum unseres Waldes, stieß einen grimmigen
Kampfschrei aus und beschoß mich unermüdlich mit einem Stakkato von
Feuerbällen. Seine Augen leuchteten mir mit einem unheilverkündenden
Funkeln entgegen. Ich baute mir hastig eine Brücke nach oben zur Kugel,
wo ich auch eine Kerze an mich nahm. Wieder erschien mein kleiner
Helfer. Zweimal versengten mir die Glutbälle fast mein Gewand, doch
irgendwie schaffte ich es dann doch, den Sternenball nach unten zu
lotsen, wo er die Tür durchbrach und mein Entkommen aus diesem Kerker
ermöglichte. |
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Ein
Gefühl der unendlichen Leere und Hoffnungslosigkeit durchdrang mich.
Ich war gefangen! Sollte mein gefahrenreicher Weg hier schon zu Ende
sein? Die Tür hinter mir wurde durch einen Erdrutsch verschüttet, und
es gab kein Entkommen mehr. Glücklicherweise lag neben mir einer dieser
magischen Gravitationswandler, und ich konnte mit einiger Mühe doch
noch den Sternenball zum Ausgang dirigieren ... |
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... nimmt mein Pech denn
gar kein Ende? Als ich meine Aufzeichnungen durchblätterte, mußte ich
feststellen, daß ein Teil davon verbrannt und dadurch unleserlich war!
Dann wollte ich den Gravitationswandler dieses Raumes einsetzen, um den
Sternenball zu befreien, und mußte entdecken, daß er defekt war! Ich
beschloß also, es auf eine andere Weise zu versuchen. Ich kletterte
nach oben und nahm drei Edelsteine an mich. Dann setzte ich einen Stein
durch eine Lücke nach links, so daß der Ball nicht mehr nach rechts
rollen konnte. Nun baute ich blitzschnell eine Brücke nach rechts, nahm
den Schlüssel und füllte in Windeseile die nun entstandenen Löcher,
bevor die Kugel ins Rollen kam. Nun war es ein Leichtes, sie sicher zum
Ausgang kullern zu lassen. |
| 75 |
Zunächst
einmal tötete ich hier alle anwesenden Monster durch die Kraft eines
roten Zaubertrankes, holte mir dann den roten, grünen und
purpurfarbenen Schlüssel und öffnete damit alle Türen. Nun konnte ich
auch an ein Pergament mit der Inschrift „Mirgal“ gelangen sowie zwei
Lebenselixiere und eine Kerze an mich bringen. Vorsichtig darauf
bedacht, keiner der Giftflaschen zu nahe zu kommen, legte ich nun den
Weg der Kugel frei. |
| 76 |
Mit Hilfe der Kerze
eliminierte ich erst einmal alle Geister, Henker und Monsterbeloms,
bevor ich mich gemächlich daran machte, einige Edelsteine sowie ein
weiteres Lebenselixier aufzusammeln. Mit Hilfe des in einer Ecke
stehenden Schwerkraftwandlers war es nun ein Kinderspiel, den
Sternenball seiner Bestimmung zuzuführen. |
| 77 |
Dieser
Raum stellte keine besonderen Anforderungen an meine magischen Künste.
Mit Leichtigkeit entging ich auch hier den Schergen Mirgals und
geleitete den Sternenball ohne Schwierigkeiten zu dem etwas tiefer
gelegenen Ausgang. |
| 78 |
Ich spürte hier zum
ersten mal die Präsenz von etwas unvorstellbar Bösem. Das Ziel meiner
Reise konnte nicht mehr weit entfernt sein! Erregt kletterte ich nach
oben, wo ich eine unsichtbar machende Lampe an mich nahm. Nun befreite
ich links oben den Sternenball aus seiner mißlichen Lage und ließ ihn
über eine hastig gebaute Brücke auf die Tür zurollen. Als der Ausgang
frei war, zerbarst der Sternenball in Millionen einzelne Splitter. Da
hatte ich Gewißheit: Meine Reise ist am Ende angelangt. Im nächsten
Raum lauert Mirgal, der Drache der Dunkelheit! Ich werde die
kümmerlichen Überreste meiner Aufzeichnungen hier für die Nachwelt
deponieren. Ich werde den letzten Kampf gegen das Böse wahrscheinlich
nicht überleben, aber ich muß versuchen, vor meinem Tode das zu Ende zu
bringen, was Quarol damals versagt blieb. Ich fühle eine heitere
Gelassenheit, als ich mich entschlossen auf die Tür zubewege, von wo
ich das leise Fauchen des Drachens vernehmen kann ... |
Nachwort
des Chronisten
Hier endet Fulgrams letzte
Aufzeichnung. Die Forscher, die sie bei einer Ausgrabung unter den
Trümmern einer ehemals mächtigen Burg fanden, berichteten von einem
Skelett, das sie nahe dieser Schriftrollen fanden. Es sah aus wie die
Gebeine eines Menschen, nur viel kleiner. Von den Überresten eines
Drachens konnte man aber nichts entdecken.
Vielleicht gelang es Fulgram
damals, Mirgal endgültig zu vernichten, und er löste sich spurlos auf.
Oder Fulgram versagte, wie einst Quarol. Oder diese ganze Geschichte
ist nur ein Märchen, das ein müder Wanderer dereinst erdachte ... Wir
wissen es nicht, aber wenn ihr einmal in die Wälder geht und lauscht,
vielleicht könnt ihr dann das Raunen des Waldes vernehmen, in dem von
den Taten eines heldenhaften Magiers aus dem Volk der Elfen berichtet
wird ...
| Der Trainer
Exklusiv nur für die 64'er-Leser: Der
offizielle Trainer zu Spherical! Jetzt könnt ihr Fulgrams Spuren
folgen, ohne dabei Energie oder Leben zu verlieren.
Wer hat sich nicht schon grün und
blau geärgert, wenn am Ende der zur Verfügung stehenden Leben noch so
viele Levels übrig waren? Will heißen, wer würde sich nicht über
Unsterblichkeit und unerschöpfliche Energieressourcen bei Spherical
freuen?
In Zusammenarbeit mit der Firma
Digital Developments und mit freundlicher Genehmigung von Rainbow Arts
stellen wir euch ein kleines Programm zur Verfügung, das genau dies
verwirklicht! Ihr müßt es nur mit
LOAD "SPHERICAL-CHEAT",8
von unserer Programmservice-Diskette
laden, mit RUN
starten und anschließend die zweite Seite eurer
Spherical-Originaldiskette einlegen. Zweimal <SPACE> drücken –
fertig!
Ab jetzt ist Fulgram unsterblich,
kann gefahrlos mit jedem beliebigen Gegner in Berührung kommen und
verliert keine Energie mehr. Auch nach Drücken der
<RUN/STOP>-Taste (dies ist nötig, wenn der Sternenball in eine
ausweglose Situation geraten ist) bleibt die Anzahl der Leben erhalten.
Ihr solltet den Trainer allerdings
nur dann einsetzen, wenn ihr an einer Stelle des Spiels wirklich nicht
mehr weiterkommt. Die Unsterblichkeit Fulgrams geht nämlich
zwangsläufig auf Kosten des hohen Spielspaßes.
Spherical-Cheat
als gezippte D64-Datei herunterladen (76 KB)
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(Longplay aus der 64'er
12/1989; Autor: Steve Kups)
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