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Phantoms of the Asteroid
3/2004
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Hintergrund
Ziel dieses Spieles ist es, 36 in
einer lebensfeindlichen
außerirdischen Welt verloren gegangene Uranwürfel
wieder einzusammeln.
Die bereits gefundenen Uranwürfel werden in einer Matrix rechts
unten im Bild angezeigt.
Ausgestattet ist man mit einem schützenden Raumanzug, einem einfachen
Raketenantrieb und einer Waffe zum Abschießen der auftauchenden
Aliens.
Doch es lauern jede Menge Gefahren
und es sind einige Puzzles zu lösen,
um alle Uranwürfel zu bergen. Außerdem sind die Reserven
an Sauerstoff, Energie und Treibstoff begrenzt und müssen von Zeit
zu Zeit aufgefüllt werden.
Des weiteren sollte man viel Ausdauer mitbringen, da das Spielfeld sehr
groß ist. Dafür ist in dem Spiel die Möglichkeit integriert,
den Spielstand jederzeit abzuspeichern.
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Steuerung und Funktionen
- Die Spielfigur wird mit einem Joystick
in Port #2 gesteuert.
- Mit der <SPACE>-Taste kann das
Spiel pausiert und wieder fortgesetzt werden.
- Im Pause-Modus ist es möglich, den
aktuellen Spielstand
durch Drücken der Taste <S> abzuspeichern.
- Im Titelbild kann, sobald sich dieses
vollständig aufgebaut hat,
ein alter Spielstand durch Drücken von <L> geladen werden.
Anschließend kann vom Titelbild aus der geladene Spielstand durch
Drücken
der Taste <I> fortgesetzt werden. Eine Betätigung von
<SPACE> oder des Feuerknopfs startet dagegen ein neues Spiel.
(Anmerkung: Bei Versuchen mit dem Emulator CCS64 ist es mir nicht
gelungen, einen
alten Spielstand nachzuladen. Allerdings verfügen Emulatoren über
eine eigene Funktion, um den Zustand des emulierten C 64 zu speichern
bzw.
zu laden.)
- Es ist nicht möglich, ein laufendes
Spiel oder die sehr lang geratene
Game-Over-Sequenz durch Tastendruck abzubrechen.
Punkte
-
Der Punktezähler erhöht
sich laufend.
-
Zusätzlich gibt es für
jedes abgeschossenes Alien 50, 100, 200
oder 300 Punkte, je nach Typ.
-
Jeder eingesammelte
Uranwürfel gibt 10.000 Punkte.

Die Gegenspieler
Das Spiel
Der Vorrat an Treibstoff, Energie und
Sauerstoff ist begrenzt und muss
von Zeit zu Zeit an den verschiedenen Tankplätzen wieder aufgefüllt
werden. Die entsprechend bezeichneten Balken am unteren Bildschirmrand
zeigen die jeweils verbleibenden Reserven an.
Der Treibstoffvorrat verringert sich, wenn man
nach sich nach oben bewegt, weil dafür der Antrieb benötigt wird. Der
Energievorrat sinkt, wenn man schießt, mit einem Alien oder einem der
in manchen Bereichen
pulsierenden Plättchen kollidiert. Der Sauerstoffvorrat hingegen sinkt
kontinuierlich.
Jeder Tankplatz hat nur eine begrenzte Kapazität. Ist diese
erschöpft, verschwindet er.
Sämtliche Ressourcen sind also begrenzt.
Aber es gibt genügend Tankplätze, um das Spiel erfolgreich
zu beenden.
Zusätzlich zu den ständig sinkenden
Reserven wird die Suche nach
den einzelnen Uranwürfeln durch weitere Faktoren erschwert:
Wenn man sich nicht ständig in Bewegung hält, erscheinen von Zeit
zu Zeit Aliens, die den Spieler verfolgen. Bis zu fünf Aliens können
gleichzeitig erscheinen. Um sich ihrer zu erwehren, kann man sie
abschießen, wobei man nur horizontal feuern und sich immer nur ein
Schuss auf dem Bildschirm befinden kann.
Des weiteren tauchen in verschiedenen
Bereichen des
Labyrinths pulsierende Plättchen auf, die bei Berührung Energie
abziehen.
Allerdings gibt es auch Hindernisse, die unabhängig von der
Energiereserve
bei Berührung sofort zum Ende des Spiels führen:
- Stalaktiten und Stalagmiten
- Giftpflanzen
- Feuer
- aus der Decke oder vom Boden
herausragende türkisfarbene Gitter
- verschiedenfarbige Laserschranken (grün,
purpur, türkis)
- elektrisch geladene Wände (rot-weiß
blinkend)
Die purpur- und türkisfarbenen
Laserschranken und die elektrisch
geladenen Wände sind im Grundzustand permanent eingeschaltet,
können aber zumindest zeitweise deaktiviert werden.
Die grünen Laserschranken sind nicht
beeinflussbar. Sie schalten
sich alle zwei Sekunden ab bzw. wieder an,
so dass sie für kurze Zeit passiert werden können.
Für die anderen Schranken, die elektrisch geladenen Wände und
für weitere Effekte gibt es in dem ganzen Gebiet verteilt
verschiedenfarbige Mulden. Beim Betreten dieser Mulden wird der
entsprechende
Effekt wirksam.
Hier die Funktionen der einzelnen Mulden:
| purpur |
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Alle purpurfarbenen
Laserschranken werden permanent geöffnet. |
| türkis |
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Alle purpurfarbenen
Laserschranken werden wieder geschlossen. Diese Mulden sind absolut
unnütz und dienen oft lediglich als Falle. Also besser nicht betreten! |
| grün |
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Alle türkisfarbenen
Wände werden für einen kurzen Zeitraum geöffnet. Die Länge dieses
Zeitraums hängt von der betretenen Mulde ab. Es lohnt sich, den
Spielstand zu sichern, bevor man eine türkisfarbene Schranke passiert,
da man sehr leicht in eine Falle geraten kann. |
| blau |
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Alle elektrisch
geladenen Wände werden für einen kurzen Zeitraum abgeschaltet und
dürfen berührt werden. Die Länge dieses Zeitraums hängt von der
betretenen Mulde ab. |
| schwarz |
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Die Entstehungsrate der
Aliens erhöht sich drastisch. Außerdem entstehen die Aliens auch dann,
wenn man in Bewegung ist. Auch diese Mulde sollte man besser nicht
betreten; es gibt jedoch einen Punkt im Spiel, an dem dies kaum zu
verhindern ist. |
| rot |
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Der durch Betreten
einer schwarzen Mulde hervorgerufene Effekt wird wieder aufgehoben. |
| gelb |
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Teleport – In der
beigefügten Karte ist jeder Teleport mit einem Buchstaben bezeichnet.
Derselbe Buchstabe findet sich auch an der Position des Ziels wieder. |
Zusätzlich den einfarbigen Mulden gibt es auch noch zweifarbige
(grau gepunktete). Auch hier sind schwarz und türkis die Farben, welche
man meiden sollte:
| schwarz |
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Alle Tankplätze
verschwinden. Diese Mulde keinesfalls betreten! |
| rot |
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Die nach Betreten der
schwarz-grauen Mulde verschwundenen Tankplätze – nicht jedoch bereits
verbrauchte Tankplätze – erscheinen wieder. |
| türkis |
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Überall (!) erscheinen
pulsierende Plättchen in blauer Farbe. Auch diese Mulde sollte daher
nicht betreten werden. |
| blau |
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Der durch die
türkis-graue Mulde hervorgerufene Effekt wird wieder rückgängig gemacht. |
| gelb |
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Diese Mulde hat erst
dann eine Funktion, wenn man alle Uranwürfel gesammelt hat … |
Am häufigsten werden die blauen und grünen
Mulden benötigt –
teilweise in Kombination –, da sie es oft erst ermöglichen, zu einem
der Uranwürfel zu gelangen.
Manchmal benötigt man auch einen Teleport, um eine türkisfarbene
Laserschranke zu umgehen. Doch nicht alle Teleports müssen unbedingt
benutzt werden, um das Spiel zu gewinnen.
Die Karte
Das größte Problem, alle Uranwürfel zu
finden, besteht darin,
dass das Labyrinth sehr groß ist und man leicht den Überblick
verlieren kann. Besonders die Suche nach den letzten Uranwürfeln kann
zur Geduldsprobe werden.
Um die Suche zu erleichtern, ist eine Karte des kompletten Labyrinths
beigefügt.
Das folgende Bild zeigt einen kleinen
Ausschnitt des Anfangsbereichs in
verkleinerter Darstellung. Links ist die Spielfigur an ihrer
Startposition zu sehen.
Klicke auf dieses Bild, um die komplette
Karte (564 KB) zu sehen. Diese ist so groß, dass sie leider nicht
von allen Grafikprogrammen geöffnet werden kann.

Das Spielfeld (für eine vollständige Karte Bild
anklicken)
Cheats
Der Inhalt des Bildschirms ist in den
Adressen
$0400
bis $07E7 abgelegt. Mit einem Maschinencode-Monitor (zum Beispiel
dem eines Emulators) kann man das aktuelle Hintergrundbild durch
Manipulation der Einträge dieser Adressen verändern. Damit kann man zum
Beispiel Laserschranken entfernen.
Außerdem gibt es auch eine Version des
Spiels, die einen Cheat-Modus anbietet, bei dem sich Reserven nicht
verringern.
Bugs
Es passiert ab und zu, dass die Berührung
eines pulsierenden
Plättchens tödlich endet, allerdings nur dann,
wenn bei der genannten Cheat-Version dieses Spieles „unendlich viel
Energie“ eingestellt wurde. Der Bug scheint also nicht im
ursprünglichen Programm, sondern nur bei Aktivierung des Cheats
aufzutreten.
Und nun: Viel Spaß bei Phantoms of the
Asteroid!
(Inoffizielles Longplay
3/2004; Autor: Tayo)
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