Level 1: München Da stehe ich also vor dem Haus, das mal mir gehörte – traurige Sache, aber jetzt keine Tränen vergießen! Also untersuche ich erst mal die Garagen. Aha, da ist ja auch ein Geldbeutel, den ich mir sogleich einstecke – immerhin ist Geld ja immer irgendwie nützlich. Danach schlage ich den Weg nach Nord, West, West ein, über die Kreuzung zum Marktplatz an den Kiosk. Wo ich schon mal hier bin, dann kaufe ich mir auch gleich mit Hilfe meiner Kombinationsgabe und meines Geldbeutels ein Magazin. Meine Wahl fällt spontan auf die druckfrische Ausgabe der „Brav Oh“. Na ja, die war auch mal besser, aber was soll's. Weil mir aus Langeweile gerade keine bessere Freizeitbeschäftigung einfällt, nutze ich auch gleich die Gelegenheit und untersuche den dort stehenden Mülleimer. Mit zugehaltener Nase schaffe ich es mit letzter Kraft, die Socke von meinem Idol Al Bundy aus dem Dreck zu ziehen und einzustecken, damit auch meine Hose diesen „wohltuenden“ Geruch annimmt. Mein nächster Marsch führt mich nach Ost, Süd, also direkt zum Hellseher. Sofort fällt mir hier das Foto von den „Prinzen“ an der Wand auf, er scheint wohl ein Fan von denen zu sein. Da kommt mir natürlich die „Brav Oh“ genau recht, immerhin beinhaltet die gekaufte Ausgabe auch ein Prinzen-Special ... somit gebe ich meine teuer bezahlte „Brav Oh“ schweren Herzens an den Hellseher, woraufhin er die Autogrammkarte entdeckt und freudig davonläuft. Sturmfreie Bude – das nutze ich, um ein bißchen herumzuschnüffeln. Vor allem der schöne Kugelschreiber und die nette Fernbedienung haben es mir angetan, also nehme ich sie an mich. Es wird Zeit, nach Nord, Ost, Süd, also wieder über den Marktplatz und die Kreuzung zurück zu meinem alten Heim zu gehen. Versuchsweise benutze ich die Fernbedienung. Tatsächlich, das zweite Garagentor öffnet sich! Scheint wohl eine dieser sündhaft teuren Universalfernbedienungen zu sein. Tja, Glück muß man haben.
Der Wirt sucht seine „Bedienung“ Diesmal geht es weiter nach Nord, Ost, Ost, wieder zur Kreuzung direkt ins berühmte „LOVEtys“, einer Kneipe, die so leer ist, daß sie ihren Namen nicht verdient. Aber vielleicht bringt es ja etwas, wenn ich dem dortigen Wirt meine Fernbedienung gebe. Immerhin macht er den Eindruck, als würde er etwas vermissen ... Tatsächlich, meine Vermutung war richtig, und als Dank für diese Gabe bekomme ich im Gegenzug ein Busticket. So was nimmt man doch immer gerne an. Ab nach West, West, West, wieder hin zu den Marktbuden. Dort angekommen, kombiniere ich mein Werkzeug mit den häßlichen Marktbuden. Leider ist durch diese Aktion mein Werkzeug schrottreif! Aber na ja, wenigstens habe ich eine von diesen teuren Silvesterraketen erbeutet. Es ist zwar noch nicht soweit, aber zu irgendwas werde ich sie schon noch gebrauchen können. Langsam wird es aber Zeit, diesen Ort mal etwas zu verlassen! Aus diesem Grund gehe ich nach West, West und benutze die Busfahrkarte. Während der wilden Fahrt nutze ich die Gelegenheit und untersuche die Sitze, dann rede ich ein wenig mit dem Busfahrer. Wieder am alten Ort angekommen, denke ich mir so, ob diese ganze Quälerei denn den Schlips und das Gequassel des Fahrers wert war. Wie auch immer, den Schlips brauche ich bestimmt auch noch mal ... So, nun aber auf nach Ost, Ost, Ost, Nord.
Puh, endlich beim „Creme de la Creme“ angekommen, lege ich mir auch
gleich das passende Outfit zu. Dazu benutze ich den
Geruchsbelästigung im Fernsehsender So, jetzt führt mich mein Weg nach Süd, West, direkt zur Oldie-Filiale. Dort kaufe ich mir auch gleich ein Los (kombiniere Geldbeutel mit Losverkauf). Wieder laufe ich los, Ost, Ost, Nord, auf zu „Erotic-TV“. Dort angekommen, fülle ich das Los aus (kombiniere Kugelschreiber mit Los) und gebe es schließlich der Empfangsdame. Mann, ich Glückspilz habe auch noch gewonnen! Deshalb schreite ich auch gleich ins Studio (benutze Tür). Da stehe ich nun – live im Fernsehen! Um mich nicht völlig zum Affen zu machen, rede ich ein wenig mit dem Moderator. Mhm, jetzt muß ich auch noch ein Kleidungsstück herausrücken, um zu gewinnen ... Also gebe ich ihm meine Al Bundy-Socke! Nachdem nun alle geflüchtet sind (ist halt doch ein unverwechselbarer Geruch ...), rede ich noch einmal mit dem Moderator. Der gibt mir schockiert den Gewinn, und ich „darf“ abdüsen ... Wieder draußen angelangt benutze ich die Silvesterrakete, um den Taxifahrer aufzuwecken. Tja, Pech, der Taxifahrer kann mich nicht fahren, denn zuerst braucht er ein Geburtstagsgeschenk für seine Frau. Aus lauter Mitleid (und weil ich unbedingt weg muß) gebe ich ihm das Diamantencollier, und er bringt mich zum Flughafen. Dann sitze ich auch schon im Flugzeug; nach dem Nickerchen während des Fluges bin ich endlich am Flughafen in Male und benutze den Weg zum Empfang.
Level 2: Flughafen in Male Dort nehme ich mir einfach die Reisetasche, die gerade so zufällig auf dem Gepäckband vorbeirauscht. Na ja, solange es keiner merkt ... Um sie auch unbeobachtet öffnen zu können, gehe ich nach Süd, West, also über die Wartehalle zu den Toiletten. Dort öffne ich auch „meine“ Reisetasche. Nach dem Herauskramen der nützlichen Sachen untersuche ich das Becken. Wahnsinn – bei der Puhlaktion finde ich auch gleich ein Geldstück, das ich für den Hygieneautomaten benutze (kombiniere Geldstück mit Hygieneautomat). Hey, da passiert ja gar nichts! Das einzige, was ich höre, ist ein Klicken ... Na, da benutze ich doch mein Manikürset mit dem Automaten (kombiniere Manikürset mit Hygieneautomat). Endlich, es klappt! Also nehme ich das Kondom. Jetzt aber den Raum Richtung Ost verlassen. Dem armen Penner gebe ich zunächst die Reisetasche und dann zur Tarnung das Schminkset und die Perücke. Nun gehe ich nach Ost und gebe dem Zeitungsverkäufer den Whisky. Als Dank darf ich mir was aussuchen. Spontan suche ich mir den „Hustler“ aus. Nun gehe ich nach West, Süd, Süd, also aus dem Flughafen hinaus. So, endlich bin ich wieder im Freien! Da erinnere ich mich prompt an die vielen schönen Sachen, die man mit so einem Kondom anfangen kann. Warum benutze ich das Kondom nicht als Ballon? So – schön sieht das Ding aufgeblasen aus! Jetzt nur noch mit dem Schlips kombinieren, und fertig ist er – unser Kallom (eben ein Anverwandter des Ballons ...)! Ach, ich bin heute in Weihnachtsstimmung und gebe den Ballon dem kleinen Jungen. Wow, das scheint ihn ja mächtig gefreut zu haben! Als Gegenleistung schenkt er mir seine Telefonkarte. Da sieht man, daß Kinder alles für einen Ballon geben... Hey, da sehe ich so ein Schild, das ich mal – so rein zufällig – untersuche. Die Nummer des Taxiunternehmens merke ich mir. Jetzt wissen wir wenigstens, für was ich die Telefonkarte gebrauchen kann ... Daraufhin gehe ich nach Nord und kombiniere die Telefonkarte mit dem Schlitz in der Telefonzelle. Danach benutze ich den Hörer, um mir ein Taxi zu bestellen, in das ich im Süden einsteige. Doch oje, der will ja gleich am Anfang das Geld sehen. Toll, ich bin aber wie immer pleite! Was schleppe ich denn noch Wertvolles mit mir herum? Ganz klar: Ich gebe ihm das „Hustler“-Magazin, und schon geht's mit der Fahrt zum Hafen los!
Level 3: Fähre nach Laguna Beach Mann, ist das öde und ruhig hier! Ich schaue mich ein bißchen um und entdecke da ein nettes Mädchen. Ich gehe zu ihr und werde gleich von ihr angesprochen. So soll es sein! Und jetzt: Small Talk!
Level 4: Maniac Island Nach dieser interessanten Überfahrt gehe ich nach Nord in mein Hotel und untersuche das Gästebuch. Ey, echt spannende Lektüre! Upps, was ist denn das? Da liegt ja ein Rezept, das ich auch gleich an mich nehme. Aus Langeweile rede ich mal mit dem Portier. Ganz stolz nehme ich meine Zimmerschlüssel entgegen und gehe nach Ost in die Hotelbar. Gottogott, hier sieht es vielleicht steril und ungemütlich aus. Ich nehme die Kognakflasche an mich, da hat sich der Besuch wenigstens etwas gelohnt! So, nun wird es aber Zeit, mein Fünf-Sterne-Zimmer aufzusuchen. Dazu gehe ich nach West, Nord und kombiniere den Zimmerschlüssel mit dem Schlüsselloch. Ab nach Nord in meine heiligen Gemächer. Nach einer „genialen“ Begrüßung öffne ich den Briefumschlag und nehme den Geldschein. Reich, wie ich nun bin, gehe ich nach Süd, Süd, Süd, West, Nord in ein kleines Häuschen. Wo ich schon mal hier bin, kann ich auch das Fischfutter nehmen, nebenbei auch noch die Rohrzange und die Videokassette. Danach ist Kombinationsgabe gefragt: Kognakflasche mit Aquarium, Flasche mit Aquarium, Fischfutter mit Flasche (2Inx). Gut bepackt gehe ich nach Süd, West zum Hafen. Dort finde ich einen toten Fisch. Um ihm wenigstens eine letzte Ehre zu erweisen, beerdige ich den toten Fisch in der Flasche (3Inx). Völlig ergriffen schlage ich den Weg nach Ost, Ost, Nord, Nord ein. Zurück im Hotelflur nehme ich den Zettel an mich und verschwinde nach Ost ins stille Örtchen.
Aufgemacht zur Liebesnacht Im Eifer meiner Pubertät kombiniere ich die Rohrzange mit dem Waschbecken, was zu meiner Freude eine Überschwemmung zur Folge hat. Das Ventil nehme ich als Andenken mit und gehe nach West, Süd, Süd, Ost, Süd, Ost zum Strand, wo ich am Weg ein Schlauchboot ohne Ventil finde. In meiner Geistesgegenwart fährt mir blitzartig ein Gedanke durchs Hirn: „Kombiniere Schlauchboot mit Ventil“! Und tatsächlich, es klappt! Nun habe ich ein perfektes Schlauchboot. Na ja, fast perfekt ... Die Luft fehlt! Also flugs nach West, Nord, Nord zu Jennifer in den Laden! Ich gebe ihr den Geldschein und nehme dafür Luftpumpe und Sonnenschirm (für die heißen Tage). Mit der Luftpumpe gehe ich ganz schnell zurück zum Boot nach Süd, Süd, Ost, kombinire die Luftpumpe mit dem Schlauchboot und verliere sie wieder (ja, das geht einfach so). Mitten auf See nehme ich etwas Tang, kombiniere diesen mit der Flasche (4Inx), dann das Rezept mit der Flasche, und fertig ist der Liebestrank. Als ob ich das nötig hätte ... Aber ob der wohl funktioniert? Auch bei meiner Jennifer? Wollen wir es mal ausprobieren? Ja? Na, dann los, auf nach Nord, West, Nord, Nord und Jennifer Liebestrank und Zimmerschlüssel geben! Und schon verschwindet sie... Mann oh Mann, schnell nach West, Nord, Nord, Nord und die Jalousie benutzen ...
Finale Nachdem Jennifer entschwunden ist, gehe ich nach Süd, Süd, Süd, Ost, Ost, Nord zum Spielcasino. Dort kombiniere ich den Zettel mit der Hausüberwachung und kann unbeobachtet mein Werk verrichten. Ich kombiniere die Rohrzange mit der Hausüberwachung und kann somit eine Videokamera mein Eigentum nennen, die ich dann natürlich auch mitnehme. Nun noch die Videokassette mit der Videokamera kombinieren, und schon ist sie einsatzbereit! Mit diesem Wunderwerk der Technik stolziere ich nun Richtung Süd, West, Süd, Ost. Wieder am Wasserfall angekommen, kombiniere ich den Sonnenschirm mit dem Wasserfall. Hinter dem Wasserfall kombiniere ich den Ring mit der dort befindlichen Einbuchtung. Das Gespräch der zwielichtigen Typen filmt man, indem man die Videokamera benutzt. Mit dem Beweismaterial verschwinden wir ganz schnell nach Nord, West, West, Nord, Ost, Ost. Auf der Polizeiwache gebe ich dem müden Beamten meine Kassette, indem ich die Videokamera öffne und den Videorekorder mit der Videokassette kombiniere. So, nun flugs zum Leuchtturm nach Nord, Nord und die Tür mit dem Turmschlüssel aufschließen – und dann überraschen lassen! Glückwunsch, Leute! Tja, ich habe gewonnen, gesiegt und euch hoffentlich zum Ende gebracht!
(Longplay aus der GO 64! 11/2000; Autoren: Jörg „Nafcom“ Dröge und Volker Rust) |