Wie es nach dem Sieg Esmeraldas über die Kürbisse weiterging Durch den ungeheuren Erfolg ihrer Aktion wurde Esmeralda schnell zur Chef-Hexe befördert und ließ sich von ihren Untergebenen an Stelle ihres Hexenhäuschens ein Schloss bauen, in dem sie fortan wohnte. Bedingt durch den goldenen Besenstiel veränderte sich ihr Wesen, und sie wurde langsam immer despotischer und rücksichtsloser – sie wurde zu einer „bösen“ Hexe. Niemand wagte es, sich mit ihr anzulegen, da ihre Macht sehr groß geworden war. Nur Bouncey wagte es, sich ihr entgegenzustellen. Bouncey war der einzige Kürbis, der von Esmeralda nicht vernichtet worden war: da er den damaligen Chef-Kürbis nicht gut leiden konnte, war er von ihm verbannt worden und unterlag daher Esmeraldas Zauber nicht. Verständlicherweise war er sehr erbost über den Tod seiner Freunde und Verwandten (allerdings nicht so sehr über den seines Chefs), so dass er auf Rache sann. Eines Nachts, als Esmeralda sich – von ihren Spießgesellen bewacht – in ihrem Schloss dem dringend nötigen Schönheitsschlaf hingab (gegen ihre Falten war einfach kein Kraut gewachsen), beschloss er, sich an der ahnungslosen Hexe zu rächen und drang in das Gemäuer ein ...
Bounceys Aufgabe Sechs Gegenstände muss Bouncey im Schloss oder in der unmittelbaren Umgebung aufsammeln und Esmeralda dann eine Locke abschneiden. Im Keller des Schlosses brodelt bereits ein Zaubertrank, der Esmeraldas Macht brechen kann, wenn als letzte Zutat die Hexenlocke dazu gegeben wird. Die Locke kann Bouncey aber nur dann abschneiden, wenn er vorher außer einer Schere noch fünf andere Gegenstände gefunden hat: einen Becher, eine Axt, eine Krone, ein Schild und ein Zauberbuch.
Das Schloss Im riesigen Schloss trifft der tapfere kleine Kürbis auf jede Menge Handlanger der Hexe: neben aus dem ersten Teil bekannten Gestalten wie den Fledermäusen oder Gespenstern trifft unser Held hier auch auf jede Menge Spinnen, Skelette, Hände und sogar fliegende Schweinsköpfe. Wie im ersten Teil kostet die Berührung dieser Monster Energie, und manche Berührung endet sogar tödlich. An bestimmten Energiefeldern kann Bouncey seine Energie aber wieder auffrischen. Nach dem „Auftanken“ kann er dann sogar Energiekugeln verschießen und sich so seiner Haut erwehren. Im Schloss sind einige Schalter und Hebel zu bedienen, die Plattformen bewegen. So kann Bouncey in die verschiedenen Etagen gelangen.
Fortbewegung nach Kürbis-Art Um sich fortzubewegen, muss Bouncey hüpfen. Er kann kleine, mittlere und große Sprünge machen. Der Spieler muss die Feuertaste entsprechend lange betätigen, was nach kurzer Einübungszeit gut funktioniert. Einige Bereiche des Schlosses können nur erreicht werden, wenn sich der Kürbis geschickt von anderen Objekten wie Wänden, Leuchtern oder Tischen abprallen lässt. Da der Kürbis nur zwischen seinen Sprüngen gesteuert werden kann und während eines Sprungs ganz auf die physikalischen Gesetze vertrauen muss, wird das Spiel noch schwerer als der Vorgänger.
Der Kürbis schlägt zurück! Bouncey beginnt in einem zufällig ausgewählten Raum des Schlosses. Seine Aufgabe hat begonnen! Die Axt sollte als einer der ersten Gegenstände aufgesammelt werden, da nur mit ihr verschlossene Türen aufgebrochen werden können. Hat man sie im Fall der Fälle nicht dabei, kann man das Spiel von vorne beginnen ... Die beste Reihenfolge ist: Becher, Axt, Schere, Krone, Schild, Buch und Esmeraldas Locke. Am besten beginnt man solange neue Spiele, bis Bounceys Startposition in der Nähe des Bechers ist, und beginnt dann das Spiel. Mit der beschriebenen Reihenfolge hat man einen relativ kurzen Weg durch das Schloss (siehe Karte). Wichtig ist, ein Gefühl für die Steuerung des Kürbisses zu bekommen. Das ist das A und O für Spielspaß und erfolgreiches Beenden des Spiels. Anhand der Karte und der genannten Reihenfolge beim Aufsammeln seht ihr den Weg Bounceys und könnt entsprechend planen. Wichtig und ein großes Manko des Spiels ist folgendes: Verliert Bouncey seine gesamte Energie, kann es sein, dass er im aktuellen Screen an anderer Stelle wieder auftaucht. Dies bedeutet unter Umständen, dass ihr große Umwege machen müsst, um wieder an die zuvor erreichte Stelle zu gelangen. Daher empfehle ich euch, das Spiel auf einem der gängigen Emulatoren laufen zu lassen und nach jedem gelungenen Screen Snapshots zu machen (so habe ich mir diverse Nervenzusammenbrüche erspart). Noch ein Wort zum Schluss: Kaum eine Spielsituation ist aussichtslos. Fast immer kann Bouncey durch geschicktes Timing und die richtige Sprungtechnik weiter kommen (ggf. muss er sich an anderen Objekten abprallen lassen). Hat Bouncey die heiß ersehnte Locke Esmeraldas abgeschnitten, muss er sich auf den Weg zum Hexenkessel im Schlosskeller machen. Der Weg dorthin ist sehr beschwerlich. Um die senkrechte Röhre ganz links zu erreichen (die einzige, durch die er unbeschadet nach unten gelangen kann), muss er so in den mittleren Tunnel springen, dass er am rechten Rand der darunter liegenden Ebene landet. Danach muss er die Röhre nach links überspringen und gelangt so zur linken Röhre.
(Inoffizielles Longplay; Autor: Harald Horchler 12/2001) |