Enforcer

2/1998

 

Das Spiel

Als ob Katakis nicht schon genug gewesen wäre: Mit Enforcer hat der Meister der Ballerspiele noch einen draufgesetzt. Es gilt, einen Planeten von Aliens zu befreien, aber von was für welchen ...

 

Level 1

Ok, die Hatz nach Big Mama Alien beginnt noch etwas zurückhaltend. Als erstes treffen wir auf ein merkwürdig aussehendes Etwas, das sich nach dem Anschießen als ein extra-bringendes Schiff herausstellt. Die Extras werden natürlich nicht liegengelassen. Wir freuen uns nun über einen verbesserten Streuschuß und mehr Geschwindigkeit unseres Raumschiffes. Nur ein paar kleine Gleiter kommen mir entgegen und wollen mir ein paar Löcher in mein brandneues Raumschiff (auch „Full Metal Mega Blaster“ genannt) schießen. Das lassen wir aber nicht zu und schießen gekonnt die feindlichen Angreifer ab. Wir merken, daß die Teile recht simpel sind und ziemlich schnell vom Playfield verschwinden. Kurz darauf kommen wieder ein paar Gegner, an denen wir unsere verbesserten Waffen gleich mal testen, und – es ist nicht zu fassen – alle Feinde sind vom Screen weggefegt. Im nächsten Augenblick wird es steinig: Meteore. Aufgepaßt! Die fliegen schnell und allen Übels noch nicht genug, zerplatzen sie auch noch in mehrere Teile, wenn man sie anschießt.

Das wird unserem Raumschiff wohl ein paar Dellen verpaßt haben, und somit haben wir ein paar Pixel unserer Lebensenergie verloren. Aber das ist nicht so schlimm – bald wird nachgetankt, und wir haben ja auch schon ein Schutzschild eingesammelt, das sollte uns eine Weile vor den miesen Gegnern schützen. Dann finden wir ein grünes Extra auf dem Screen und staunen dann über unsere neue Waffe. Die Gegner tun das auch und werden damit vom Bildschirm gefegt. Gut, daß wir jetzt den Laser haben, denn auf einmal beglückt ein größerer Gegner den Screen und ballert mit seltsamen gelben Schüssen. Hmmm, was tun ? Na, draufballern, was das Zeug hält, und schön aufpassen, daß uns dessen Schüsse nicht treffen. Wir nehmen dann alle Extras mit, die uns noch entgegenkommen.

Plötzlich kommen doch einfach so Satelliten aus dem unteren und oberen Bildschirmrand und schießen auf uns! Das dulden wir natürlich nicht und mähen den Bildschirm leer. Wir putzen alles weg, was uns im Weg steht. Ungefähr auf halbem Wege finden wir ein Extra-Leben. Das sacken wir natürlich, gierig wie wir sind, ein und machen uns davon. Aber man sollte vorsichtig sein, sonst berührt man ungewollt die Felsen im Hintergrund. Übrigens: Den Kanonen, die auf uns ballern, sollten wir einfach mal zeigen, wer der Stärkere ist.

Wir haben uns jetzt zu einer Stelle durchgeschossen, an der die Felsen langsam verschwinden und eine geniale Planeten-Grafik den Bildschirm ziert. In diesem Bereich ist ein Bonusblock mit vielen Extras versteckt. Wir lassen den Finger kräftig am Feuerknopf rotieren und holen alles aus unserer Kanone heraus, und so langsam werden die Gegnerscharen weniger – bis der Bildschirm plötzlich anhält und uns ein interessant aussehendes Raumschiff entgegenballert. Damit gibt es uns zu verstehen: Los, schieß schon. Wir sollten an dieser Stelle mit einem Laser ausgerüstet sein. Wenn nicht, sollten wir dem Raumschiff mit ein paar gezielten Beamschüssen einheizen (Feuer gedrückt lassen). Ein wenig sollten wir aber doch aufpassen, da das Riesenraumschiff öfter mal nach vorne rast und uns zu rammen versucht. Wenn das passiert, ziehen wir natürlich den kürzeren. Übrigens: Verschwendet keine der Smart-Bomben (die ihr über <SPACE> abfeuert) bei den Endmonstern! Die zeigen bei diesen Gesellen keinerlei Wirkung. Nach ein paar Sekunden ist das Monsterchen erledigt und Pixelschrott, der in einer fetten Explosion aufgeht.

 

Level 2

Puh, die erste Mission wäre geschafft, wir sind noch bei klaren Gedanken und haben auch noch trockene Hände. Kurz nach dem Start erscheinen wieder ein paar Extras, womit wir wieder unser Waffensystem aufrüsten. Nach ein paar Augenblicken kommen wir in einen Screen, wo im unteren Bereich ein gelbes „P“-Symbol eingeklemmt zwischen einem Stahlträger schwebt. Das sollte uns aber nicht so extrem interessieren, da im oberen Bereich ein Extraleben versteckt ist. Wir wissen, was nun zu tun ist, und holen das Leben mit einem gekonnten Flugmanöver.

Auch das „P“ sollten wir noch versuchen einzusacken. Nun müssen wir etwas die Augen aufmachen und uns konzentrieren, denn die lästigen Gegner werden mehr und mehr. Das können wir aber nicht mit ansehen, da wir sonst Platzangst bekommen, deshalb sorgen wir für etwas Luft. Wir werden daraufhin von ein paar riesigen Kanonen beschossen, die aber eigentlich kein Problem darstellen sollten. Das einzige, was auffällt, ist, daß sie etwas hartnäckiger sind als die bis jetzt dagewesenen Gegnerchen. Nun kommen wir zu einer Stelle, wo ein toller Parallaxer sich auf dem Bildschirm breit macht. Die tolle Aussicht stören aber ein paar nervige Kreuzfeuer-Stationen, die wir atomisieren. Das geht nun eine ganze Weile so weiter. Ab und zu taucht aber eine kleine Gegnerschar von hinten auf. Wir riechen natürlich die Lage und fliegen deshalb in der Mitte des Bildschirms, um vernünftig ausweichen zu können.

Wenn wir die zwei Begleitsatelliten haben, können wir die Störenfriede damit durchquirlen. Der Gang wird plötzlich enger und kurz danach zum Glück wieder breiter. Aber zu früh gefreut, denn ein ziemlich breiter Metallbolide grinst uns nun entgegen und schickt auch gleich ein paar Kostproben seiner Waffentechnik. Wir sollten sofort anfangen das Feuer zu erwidern, denn wenn der Bob aus seiner Höhle herausgefahren ist, gibt es kein Erbarmen. Es kommen uns dann massig Laser-Wellen entgegen, gegen die wir nur wenig ausrichten können. Wenn wir es aber schaffen sollten, diese Bestie vorher auszuschalten, dann werden wir ordentlich belohnt mit massig Extras. Danach geht's ab in die 3. Runde!

 

Level 3

Boah, kaum angekommen und noch mit einer zittrigen Hand überfallen uns gleich wieder Schiffe, die nicht gerade die tollsten Flugmanöver zeigen. Aber ihre Waffe ist die Schnelligkeit. Also sollten wir uns einen Weg freischießen und nebenbei nach Möglichkeit die Extras einsacken. Danach folgen ein paar in Sinusform fliegende Objekte, die nicht mit Schüssen geizen. Wir halten sie aber unter Kontrolle. Ein bißchen Zeit vergeht, und im unteren Bereich erscheint eine fette Rakete. Was mag die machen, fragen wir uns. Hmmm, sie rührt sich nicht, also ballern wir drauf. Der Bildschirm glüht auf, und wir sollten von ihrem Blitz wohl geblendet werden. Aber als erfahrener Pilot fliegen wir nie ohne eine coole Sonnenbrille. Ups, was kam denn da feige von hinten? Ein Roboter hat einige Bomben auf uns fallenlassen, die unser Schutzschild jedoch abfangen sollte. Es sollte trotzdem noch länger Vorsicht geboten sein – es folgen noch mehr von diesen Geräten. Also fliegen wir im unteren Bereich des Bildschirmes. Platz ist ja genug, dort stören uns nur die dicken Raketen. Diese Angriffswelle des Gegners ist verklungen, und es betreten zwei synchron fliegende größere Raumschiffe den durchlöcherten Screen. Uns fliegen die Photonenschüsse nur so um die Ohren. Aber wir geizen an dieser Stelle nicht mit unseren tollen Möglichkeiten der Gegnervernichtung.

Wenig später erscheint ein Panzer, der unentwegt schießt. Den nehmen wir natürlich aufs Korn und ballern ihm eine Breitseite rein. Kurz darauf bevölkern zwei Extraleben den Bildschirm. Wir sollten ab dieser Position ballern, was das Zeug hält – und dies in der vertikalen Mittelposition, auch wenn kein Gegner sich blicken läßt, denn ein Bonusblock will abgeschossen werden. Wir sollten ab jetzt langsam nur noch den Laser benutzen und ausrüsten. Den Streuschuß ignorieren wir einfach, denn er zeigt nicht mehr genug Wirkung bei den Gegnern. Wir fliegen nun weiter in der ungefähren Mitte des Bildschirms und achten auf die ankommenden Gegner. Auch von hinten werden wir wieder attackiert. Wir werden jetzt von allen möglichen Sorten von Gegnern besucht, die in dem Level so auftauchen. Wir sind schon recht weit in den Level vorgedrungen und riechen schon förmlich die Endmonster-Luft, aber nein, es ist noch nicht so weit. Es erwarten uns noch ein paar schwierige Manöver durch ein enges Stahlträgergewirr. Wir sorgen vor und nehmen das dunkelbraune „S“ mit, das für „Speed down“ steht. So können wir etwas gezielter durch die engen Stellen lenken.

Geschafft! Es war eigentlich gar nicht so schwer. Es erscheinen noch einmal zwei synchron fliegende Gleiter. Nach einem Weilchen verschwinden sie wieder, und in diesem Moment sollten wir wieder in der vertikalen Mitte einfach mal etwas schießen. Aha, ein Bonusblock versteckt sich hier vor uns. Wir bleiben weiterhin auf dieser Position und tun dasselbe wie eben. Jo, noch ein Bonusblock, von dem wir alles einsammeln sollten, nur den Streuschuß nicht. Das wird auch nötig, da uns auffällt, daß der Screen so verdächtig leer geworden ist.

Richtig getippt: Eine Spinnenförmige Gestalt erscheint und verdunkelt den Bildschirm. Wir bemerken, daß wir noch kein Leben verloren haben, da es nicht schießt. Also schließen wir auf eine andere gemeine Taktik. Wir sollten nun schleunigst ganz nach oben an den Bildschirmrand fliegen. Oh, es kommt auf uns zugerannt, dreht aber unter uns wieder ab. Plötzlich vollführt dieses Biest einen mehrere Meter hohen Sprung, der uns auf den Mond kicken würde, wenn wir getroffen würden. Wir lassen nicht zu als Kopfball benutzt zu werden und weichen immer aus, wenn sich der Endgegner unter uns befindet. Wenn er am anderen Ende ist, lassen wir unseren Laser aufblitzen und treffen in den unteren Teil. Der Bob leuchtet auf, und wir wissen, daß wir richtig (f)liegen. Die Taktik scheint richtig zu sein, und schon nach ein paar Treffern fliegen uns die Metallteile explosionsartig entgegen. Uhhh, das war schon etwas anstrengender!

 

Level 4

Ah, so kann es doch bleiben. Keine Monster weit und breit, die Trouble machen könnten. Wir ruhen unseren geplagten Finger etwas für die bevorstehende Schlacht aus. Da kommen auch die Extras gerade richtig, die nun erscheinen. Wir sehen eine dunkle Höhle vor uns auftauchen, in der stark geschossen wird. Das Kreuzfeuer sieht undurchdringbar aus. Wir folgern daraus, daß der Urheber dieser Schüsse beseitigt werden muß. Das tun wir dann auch gleich, und nichts hält uns auf. Nach einem Weilchen kommen recht viele Extras. Auch der Streuschuß ist dabei, den wir nur diesmal wieder einsammeln dürfen. Kurz darauf merken wir auch schon, wieso wir uns so hochrüsten durften. Tonnen von Geröll wollen uns begraben, das wird die Außenhaut unseres Schiffes ganz schön beschädigen. Die vereinzelt auftretenden Extras sollten wir nicht liegenlassen. In diesem Regen von Schutt und Gestein sollten wir auch öfter die Smart-Bomben benutzen, um mal wieder was vor uns sehen zu können. Mitten in diesem Regen erscheinen Kanonenrohre aus dem Boden, die zu allem Ärgernis auch noch herumballern. Wir hoffen auf ein baldiges Ende dieser Angriffswelle.

Wir sehen mit schweißverklebten Augen im unterem Bildschirmteil ein Leben, das wir wohl noch benötigen – also wird es schnell mitgenommen. An die Lawine von Gesteinsbrocken sollten wir uns langsam gewöhnt haben, da unser Schutzschild noch etwas Power hat. Der Geröllregen hört plötzlich auf, und ein paar Lasersymbole kommen zum Vorschein. Die schnappen wir uns natürlich, bevor es ein anderer tut. Nun treten große andersartige Gesteinsbrocken auf, denen wir gleich mal zeigen, was sie von einer Lasersalve zu halten haben. Tja, der Brocken zerfällt in etwas kleinere, diese wiederum in noch kleinere. Wir lassen nix auf dem Screen übrig und husten alles weg, was ankommt. Kurz bevor eine neue Höhle auftaucht, gibt es einen Bonusblock, der uns wieder etwas Saft spenden sollte. Kurz nachdem wir die Höhle verlassen haben, setzt der Geröllregen wieder ein, und kurz darauf sind wir auch schon wieder in einem Kreuzfeuer gelandet, das wir aber schnell abschalten. Und noch einmal eine Höhle. In dieser wird wieder extrem viel geschossen, und die Gegnerdichte wächst. Wir müssen alles geben, um dort lebendig herauszukommen. Wir haben in der Hatz gar nicht mitbekommen, daß wir schon so gut wie am Ende des Levels angelangt sind. Im oberen Teil des Screens erscheint ein Extra-bringendes Raumschiff, dem wir hinterherfliegen und es abschießen. Wir sollten uns nun nach Möglichkeit ganz oben aufhalten. Ah, der Boß. Er stürmt nach vorne. Wie gut, daß wir uns vorher nach oben verkrümelt haben. Nachdem der Boß etwas zurückgewichen ist, lenken wir unser Raumschiff sofort in die vertikale Mitte des Screens an den linken Rand. Wir schießen als erstes auf die ihn umfliegenden Objekte und ballern natürlich, was das Zeug hält. Der Gegner gibt schnell den Geist auf.

 

Level 5

Wir sind noch nicht fertig, uns den literweise angesammelten Schweiß abzuwischen, da geht es auch schon weiter. Hmmm, es scheint kein einfacher Level zu werden... Wie richtig ich doch lag. Es greifen mich sofort nach meinem Erscheinen mehrere Objekte gleichzeitig an: Allen voran einige Laufroboter, die für ihre Größe ziemlich viel schießen. Kurz danach folgen einige kleine Raketen, die aber nicht so harmlos sind wie ihre großen Artgenossen. Ungefähr ab der Mitte des Bildschirmes fliegen sie nach oben, und wehe, es stellt sich ihnen etwas in den Weg. Nebenbei treten auch einige dunkelgraue, raketenförmig aussehende Gegner auf. Die aber scheinen nichts zu taugen, da sie ständig einen Fehlstart vollführen, eine Zeitlang eine Bogenlampe fliegen und wieder auf dem Boden aufschlagen. Ich werde aber das Gefühl nicht los, als ob das so gedacht war. Wir kommen nun in eine neue Höhle, in denen lauter blaue Ufos herumfliegen. Da wir aber nicht an Ufos glauben, schießen wir einige ab. Wir sollten auch noch ein wenig auf die wild herumhopsenden Laufroboter achtgeben.

Inmitten der Höhle dürfen wir wieder ein Extraleben bestaunen. Aber nicht zu lange, sonst ist es wieder weg, also rasch einsammeln. Es wird nun etwas enger in der Höhle, aber man hat noch genügend Platz, dort zu manövrieren. Die Höhle ist zu Ende, und uns begrüßen ein paar wild umherflatternde Extras. Schnell eingesammelt, erwartet uns ein Feuerballsturm, der sich gewaschen hat. Wir steuern unser Schiff hoch, runter, hoch und wieder runter. Nebenbei greifen auch noch einige Raketen und deren Fehlproduktionen an, auf die wir ein Auge werfen sollten. Wir bemerken, daß auch ein bekannter Gegner wieder hinterrücks auftaucht und Flugbomben nach uns wirft. Also nicht zu weit oben fliegen, heißt das Motto. Ein paar Smart-Bomben können hier etwas Abhilfe schaffen. Einige Extras machen sich oberhalb des Bildschirms breit, doch Vorsicht, es könnte eine Falle sein. Wir warten also ab. Und siehe da, wieder solch ein heimtückischer Gegner. Jetzt können wir uns die Extras holen. Wir schießen uns die Flugbahn frei, bis wir eine Stelle erreichen, wo es im unteren Bereich des Screens ein Leben gibt. Es wird aber noch von zwei Raketen bewacht. Aus Erfahrung wissen wir aber, daß diese gleich abdüsen. Und schon passiert's, schnell noch runtergeflogen und eingesammelt.

Aber vorsichtig sein, nicht gegen die Steinmauern fliegen. Das würde unser Raumschiff sofort auf den Schrottplatz befördern. Es erscheinen nun wieder diese Ufos, die wir uns mit dem Laser von Hals halten. Nachdem wir alle erledigt haben, füllt sich der Bildschirm wieder mit den bekannten Laufrobotern. Aber wir wissen ja, daß wir nicht allzuviel von denen zu befürchten haben. Ein paar Schuß sollten genügen, um aus der Bande Kleinholz zu machen. Nach einer Weile erscheint ein Steinhuckel, in dem gleich zwei Extraleben liegen. Wir sehen, daß wir von oben an sie herankommen. Nun heißt es eine ruhige Hand haben und sachte hineinfliegen. Und auch ganz schnell wieder heraus, sonst werden wir von der entgegenkommenden Wand zerquetscht. Es kommt nun wieder etwas Ausweicharbeit auf uns zu, die sich aber nicht so schwierig gestaltet. Doch nun wird es etwas happig. Eine schwierige Kurve in Form einer zwei ist vor uns. Wir fliegen so nah wie möglich an die rechte Seite des Bildschirms. Sofort nachdem wir gesehen haben, wie es nach unten geht, legen wir den Rückwärtsgang ein und umbrausen das Hindernis. Die folgenden Laser-Symbole sollten mitgenommen werden.

Schon wieder Ufos. Da wir heute schon genug davon gesehen haben, holen wir so viele wie möglich vom Himmel. Plötzlich ist der Bildschirm leer, aber nicht lange (kann man sich ja denken). Und wer kommt zu Besuch ? Na, Big Daddy Cool Bossy. Also den Beamschuß vorgeheizt. Der Boß scheint die gleiche Strategie zu verfolgen wie der allererste Endgegner. Da wir nun wissen, wie wir ihn behandeln müssen, stellt dieser kein weiteres Problem dar.

 

Level 6

Igitt, es wird nun etwas glibberig und schleimig. Wir merken: Wir sind in der Höhle des Löwen. Nun dauert es nicht mehr lange, und die Macht der Alienmama ist dahin. Aber vor-erst müssen wir noch einige Klippen umschiffen. Und los geht's. Kurz nach meinem Eintreffen greifen auch schon Dutzende von quallenartigen Wesen von hinten an, die sehr schwer abzuwehren sind, wenn man keine Begleitsatelliten bei sich hat. Jedes Extra ist jetzt willkommen, außer dem Streuschuß natürlich, da dieser hier nur wenig nützt. Blasen, überall Blasen. Die scheinen aus dem nichts aufzutauchen. Da uns dies aber stört, befördern wir sie dort auch wieder hin. Eine noch größere Blase taucht auf, die nach dem Anschießen in mehrere zerplatzt. Also aufgepaßt! Kurz darauf erspähen wir oben ein Extraleben. Da wir heute schon schwierigere Manöver gezeigt haben, ist es kein Problem, sich das Leben zu besorgen. Wir durchfliegen nun einige Bildschirme, in denen viele Blasen auftauchen – kleine, mittlere und große. Auch von den Quallen werden wir schon wieder angegriffen.

Laser-Extras sind jetzt sehr willkommen. Doch was ist das? Ein gehirnartiges Wesen spuckt gefährlichen Glibber in unsere Richtung. Also, es hilft nichts, wir müssen es erledigen, bevor es uns erledigt. Und wieder Blasen, die in engen Gängen nach oben fliegen. Es ist aber nicht so gefährlich, wie es aussieht, man sollte jedoch stark aufpassen, daß man nicht gegen die Alienhöhle kracht. Ich sehe nur noch Blasen, Quallen und Explosionen. Wir dezimieren alles, was uns nach dem Game Over trachtet. So was, wieder ein Gehirn. Es steht aber nicht so geschützt wie das andere, also ist es schnell abgeschossen. Ein Stückchen weiter erscheinen wieder mittlere und große Blasen sowie ein versteckter Bonusblock, der genau zwischen zwei weißlichen Pfeilern versteckt ist. Wir plündern diesen, passen aber auf den Streuschuß auf. Es geht nun hoch und runter. Wir können bloß hoffen, daß uns nicht nachher schlecht wird. Und wieder (na was wohl) Blasen. Wo kommen die alle her (man sollte den Programmierer fragen)? Die Angriffe lassen langsam nach, und wir merken, daß wir bald am Ziel unserer Reise angelangt sind.

Die folgenden Extras werden alle eingesammelt, und da ist es auch schon: Das Grauen höchstpersönlich! Es beballert uns, daß uns die Augen übergehen. Aber wir wollen der Alienbraut trotzen und schießen genau auf den gelben Punkt. Wenn wir das Raumschiff richtig justiert haben, trifft uns kein Schuß der Alienmama. Also das Monster mit Schüssen vollpumpen, und es ist vorbei. Der Bildschirm blitzt auf, und eine Explosion durchzieht den Screen. Unser Raumschiff verläßt das Playfield. Es war eine kurze, aber für unerfahrene Piloten eine harte Mission. Aber für mich alten Ballerfan – kein Problem. Nun kann man in Ruhe noch den Abspann genießen. Also, bis zur nächsten Riesenmission ... vielleicht in Turrican III! Wer weiß?

 

(Longplay aus der GO64! 2/1998; Autor: Stefan „Big User“ Gutsch)