Enforcer

Top-Spiele 5

 

Shoot'em-Up-Spektakel

Ich mache mich mit einem „Enforcer – Fullmetal Megablast-Raumgleiter auf den Weg in eine Krisenregion in die Weiten des Universums. Ohne große Umschweife geht's zum Frontalangriff gegen die feindlichen Alienhorden über.

In der Grundausstattung verfügt mein Gleiter über ein Hochleistungspulsenergie-Triebwerk und einen Plasma-Schnellfeuerblaster. Durch längeres Drücken des Feuerbuttons kann ich einen Powerbeam aktivieren, der auch gepanzerte Feinde mit einem Treffer außer Gefecht setzt. Diese Bewaffnung läßt sich durch Module erweitern, die im Verlauf der Mission eingesammelt werden können. So stehen mir dann Streuschüsse sowie reflektierende und normale Laser verschiedener Stärke, Schutzschilde, Smartbombs, Speedups und -downs und nicht zuletzt zwei Drohnen zur Verfügung, die meinen Gleiter ständig umkreisen. Jeder meiner zunächst vier Raumgleiter verfügt über einen begrenzten Energievorrat, der bei gegnerischen Treffern oder Feindberührungen verringert wird. Ist erst einmal Ebbe, ist der Gleiter verloren und mit ihm sind alle bis dahin ergatterten Module futsch.

 

Level 1

Die feindlichen Truppen haben von meinem Nahen erfahren und senden mir auf dem Weg zu ihrem Planeten bereits die ersten Formationen entgegen. Doch zunächst rüste ich mich mit einem Streuschuß aus. Dann erscheinen die ersten Staffeln feindlicher Abfangjäger, die jedoch noch keine Gefahr darstellen. Nach der ersten Welle baue ich meinen Streuschuß aus und aktiviere die beiden Drohnen. Da sie den Gleiter ständig umkreisen und dabei noch aus allen Rohren feuern, sind sie der beste Schutz vor feindlichen Treffern und später fast unentbehrlich. Dann gerate ich in einen Meteoritenschauer. Doch ich erhasche ziemlich bald einen Schutzschild. Dieser hält fünf Treffer aus, bevor er verbraucht ist, so daß ich nahezu unbeschadet durch den Hagel gelange. Anschließend steige ich auf normalen Laser um. Vor mir tauchen bizarre Felsformationen auf. Sie sind mit kleinen Kanonen bestückt, die mich sofort unter Beschuß nehmen. Ich erwidere das Feuer und lege sie in Schutt und Asche. Dann stoße ich auf einen größeren feindlichen Raumkreuzer, der mit einem stärkeren Laser ausgerüstet ist. Doch ich bin ihm an Geschwindigkeit überlegen, weiche seinen Schüssen aus und lasse ihm im Gegenzug keine Chance. Hinter einer weiteren Kanone attackieren mich kleine, schnelle Fighter von giftgrüner Farbe, die überraschend aus kleinen Löchern hervorschießen. Dann schalte ich wieder auf Streuschuß um. Der putzt alle gerade angreifenden gelben Gleiter vom Bildschirm, obwohl diese sinusförmig über den gesamten Bildschirm flitzen. Nach weiteren roten und grünen Staffeln sowie einigen Kanonen stoße ich auf graumetallene Kugeln, die vertikal schießen. Greife ich sie horizontal an, haben sie mir nichts entgegenzusetzen, obwohl sie mehrere Treffer aushalten. Danach rücken die Felsen enger zusammen und lassen mir zwei Wege frei. Ich wähle den oberen Gang. In einer Felsnische entdecke ich einen Extragleiter, den ich selbstverständlich aufnehme. Hinter diesem Engpaß erwarten mich weitere Staffeln und zwei der größeren Raumkreuzer. Nachdem ich durch ein Power-up meine Energie wieder aufgefüllt habe, können sie mir genauso wenig anhaben wie die am Boden stationierten Kanonen. Später treffe ich auf weitere graumetallene Kugeln und noch einen Raumkreuzer. Dann finde ich zufällig einen Bonusblock, den ich vollständig ausraube. Nachdem ich erneut einem Meteoritensturm entkommen bin, passiere ich einen großen Planeten und seinen Mond. Dort attackieren mich weitere Staffeln der roter Gleiter, die von den grauglänzenden Kugeln unterstützt werden. Endlich ist es dann soweit: Ich stehe dem Endgegner des ersten Levels gegenüber, einem überdimensionalen Raumgleiter, der sich über den ganzen Bildschirm bewegt. Er feuert aus einem Riesenlaser auf mich. Instinktiv verziehe ich mich in die linke obere Ecke – dort kann mir der Feind nichts anhaben. Sorgfältig beginne ich, seine Schwachstelle zu suchen. Es ist das Cockpit. Nach einigen Treffern haben meine Laser das gegnerische Schiff zerstört, und ich habe den ersten Abschnitt hinter mich gebracht.

 

Level 2

Endlich habe ich den Planeten erreicht. Doch bevor ich ihn unter die Lupe nehmen dann, muß ich seine Verteidigungsanlagen überwinden. Aus der Luft steuern mich graue Gleiter an, und vom Boden aus ballern braune Panzer auf meinen Fighter. Dann verändert sich der Hintergrund. Oben und unten erscheinen Stangen, auf denen bewegliche Selbstschußanlagen hin und her fahren. Diese schalte ich mit meinen Drohnen aus; dabei habe ich darauf zu achten, daß ich nicht mit einem der grauen Gleiter zusammenpralle. Außerdem befinden sich hier am Boden Schußanlagen, die wie riesige Satellitenschüsseln aussehen. Doch sie sind vergleichsweise ungefährlich, und ich zerstöre sie mit meinen Satelliten. Doch dann hätte es mich um ein Haar erwischt: Kleine, gelb-graue Ufos attackieren mich und zwar zu meiner Überraschung von hinten! Nachdem ich meinen ersten Schrecken überwunden habe, lasse ich auch ihnen keine Chance. Diese Ufos greifen mich im folgenden Abschnitt häufiger an. Dabei werden sie von am Boden oder an der Decke befestigten Schußanlagen unterstützt, können mir jedoch keinen ernsthaften Schaden zufügen. Dann mache ich die Bekanntschaft einer überdimensionalen Kanone, deren Geschosse die Größe meines Gleiters erreichen und die dementsprechend Energie abziehen. Doch die Haltbarkeit dieser Megawummen ist nicht unbegrenzt dank meines Lasers ... Hinter weiteren Satellitenschüsseln, Riesenkanonen und Ufos erreiche ich endlich den Endwächter diese Levels. Es ist ein Gleiter, der zunächst auf Schienen von mir fortbewegt wird und in kurzen Abständen feuert. In den Feuerpausen schiebe ich mich in seine Schußlinie und erwidere seine Attacken mit meinem Laser. Ziemlich schnell muß mein Gegner klein beigeben und verabschiedet sich mit einer Explosion. Dank meiner Schnelligkeit ergattere ich zwei zusätzliche Extraleben und jede Menge Punkte. Die Extraleben erscheinen nur, wenn man den Endgegner besiegt hat, bevor die Schienen zu Ende sind. Ansonsten winken lediglich Punkte oder wenn man gar zu langsam ist gar nichts.

 

Level 3

Mein Weg führt mich nun über die Oberfläche des besetzten Planeten. Weit und breit nur zerstörte Städte und Kriegsgerät, ab und zu das Aufflackern einer Rakete hier sieht es wahrlich trostlos aus. Sofort werde ich von einigen weißen Gleitern anvisiert, die irgendwie an Zähne erinnern. Sie tauchen hier in ungeheuren Mengen auf; mit dem Streuschuß erledige ich jedoch fast die komplette Staffel. Hinter ihr baue ich meinen Streuschuß weiter aus. Nebenbei erbeute ich auch einen Schutzschild, der bei der Vielzahl von feindlichen Objekten von großem Nutzen ist. Dann schießen kleine schwarze Raketen direkt auf meinen Gleiter los. Aber auch sie müssen schnell klein beigeben. Doch nicht nur aus der Luft werde ich angegriffen. Von kleinen Plateaus in Bodennähe springen Trampler in die Luft, die nebenbei fleißig ballern. Hier bewahrt mich der Schutzschild vor größeren Verlusten. Doch kurz darauf verliere ich fast meine gesamte Energie, denn ein Minenwerfer hat sich gemeinerweise von hinten an mich herangeschlichen und mich voll gerammt. Die nächsten Formationen sind dagegen relativ harmlos – kleine dreieckige Flieger und die bereits erwähnten Zähne. Nachdem ich einem weiteren Minenwerfer ausgewichen bin, gelange ich zu einem Plateau, das auf einigen Säulen steht. Auf ihm befindet sich ein Panzer, der aber nach einigen Treffern explodiert. Gleich dahinter stützen einige weitere Pfähle das nächste Plateau.

Zwischen den beiden Plattformen entdecke ich im Vorbeifliegen eine winzige Lücke, durch die ich zu zwei Extraleben kommen kann. Es ist wahnsinnig eng, aber es gelingt mir, die Extragleiter zu erhaschen und den Raum wieder unbeschadet zu verlassen. Das Power-Up hinter den Plateaus füllt meine arg dezimierte Energieleiste wieder auf. Dann erscheint ein großer, dreieckiger Fighter vor mir, der heftig um sich feuert. Nach seinem Angriff macht er einfach kehrt und verschwindet wieder. Ich überfliege eine mit Raketen gespickte Plattform und schalte einen Panzer aus. Nachdem mir einige Trampler und ein erneut von hinten attackierender Minenwerfer einigen Schaden zugefügt haben, stoße ich auf einen Bonusblock, den ich mit Freuden leerräume. Weiter geht es vorbei an Tramplern, Panzern, Raketen und dreieckigen Fightern. Dann geht es mir beinahe an den Kragen: Von unten nehmen mich zwei Trampler-Trupps unter Beschuß, und von hinten naht ein Minenwerfer. Mit Müh' und Not kann ich sie und die folgenden Zähne in Schach halten. Als mir einige Säulen den Weg versperren und jeweils nur eine kleine Öffnung freilassen, wird es etwas ruhiger – auch wenn zwischen den Röhren kleine Kanonen befestigt sind. Hinter den Pfählen erwarten mich zwei große Dreiecksflieger. Doch sie stellen keine Gefahr mehr dar. Ich treffe noch auf zwei Bonusblöcke, die meinen Laser auf die stärkste Stufe ausbauen. Dann stehe ich vor einer riesigen roten Spinne. Sie bewegt sich ziemlich schnell hin und her und macht ab und zu kleine Luftsprünge, so daß ich auf Trab gehalten werde. Doch schon habe ich ihre Schwachstelle ausgemacht: Die Spinne ist an ihrem Beinansatz verwundbar. Ich feuere mit dem Laser ... aber die Spinne ist schneller. Ein häßliches Krachen, und mein Gleiter ist nur noch Schrott. Mit dem nächsten Fighter mache ich es besser, und die Spinne muß passen. Leider habe ich mit dem Gleiter auch alle Extras verloren, aber erwartungsvoll düse ich in die Höhlen des unheimlichen Planeten.

 

Level 4

Die Wände der unterirdischen Gewölbe bestehen aus grünglänzenden Kristallen. Doch leider kann ich mich nicht lange an ihnen erfreuen, denn sie sind mit Kanonen bestückt worden, so daß ich wieder tätig werden muß und die lästigen Widersacher mit meinen Satelliten zerstöre. Nach einiger Zeit verbreitert sich die Höhle. An der Decke schweben einige Extra-Module, die ich allesamt einsammIe. Zum Glück befand sich auch ein Schutzschild darunter, denn nun gerate ich in einen Meteoritensturm, der seinesgleichen sucht. Erst als der der Tunnel wieder enger wird, läßt das Unwetter nach. Dafür tauchen aus dem Boden kleine Röhren auf, die auf mich feuern. Da ihre Geschosse stets senkrecht nach oben fliegen, kann ich die Röhren mit meinen Drohnen zerstören, ohne selbst Schaden zu nehmen. Auf einmal stürzen wieder megatonnenweise Meteoriten auf mein armes Raumschiff. Ich fliege relativ knapp über dem Höhlenboden und entdecke so ein Extraleben, das sich in einer Felslücke verborgen hält und das ich mir natürlich nicht entgehen lasse. Doch dann ist auch dieser Meteoritensturm vorüber, und ich kann meinen Gleiter durch einige Module weiter auf- und umrüsten. Waren in den Meteoritenstürmen die Streuschüsse sehr wirksam, ist es im folgenden Abschnitt der Laser. Auf mich steuern große Gesteinsbrocken frontal zu. Nach einmaligem Beschuß halbieren sie sich, beim zweiten Treffer teilen sie sich erneute und erst nach dem dritten Treffer lösen sie sich in Staub auf – mit dem Streuschuß hätte diese Prozedur wesentlich länger gedauert ... Hinter einem Bonusblock und zwei neuen frei umherschwirrenden Modulen verengt sich der Gang wieder. Erneut kommen die sich teilenden Felsbrocken auf mich zu. Dann kann ich meine Energievorräte noch einmal aufstocken, bevor ich in den nächsten Meteoritensturm gerate. Nebenbei nehmen mich einige Kanonen unter Dauerbeschuß. Schließlich verengt sich der Tunnel noch weiter. Aus Decke und Boden erscheinen die kleinen weißen Röhrchen, die im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Rohren feuern. Hinter diesem letzten Gang erwartet mich das Endmonster sofern es diese Bezeichnung überhaupt verdient hat. Es ist der mit Abstand harmloseste Endgegner und völlig ungefährlich, wenn man nicht gerade hineinfliegt. Dieses Ding sieht aus wie ein achteckiger dreidimensionaler Stern aus Kristall. Er ist von achteckigen Sternen umgeben, die um ihn herumkreisen. Seelenruhig bleibe ich am linken Bildschirmrand und schieße munter drauflos. Nacheinander lösen sich die kleinen Trabanten des Hauptsterns unter meinem Dauerfeuer in nichts auf. Schließlich bleibt nur noch der große Kristall, der meinen Schüssen ebenfalls nichts entgegenzusetzen hat. Leicht amüsiert fliege ich in die nächste Zone.

 

Level 5

Der erste Teil der unterirdischen Gänge ist von Menschen- oder vielmehr Alienhand bereits durch einige Pfähle abgestützt worden. Auf diesen Pfählen wurden ebenfalls Raketen installiert. Außerdem warten auf einigen Spitzen kleine Aliens, die sich todesmutig auf mich stürzen, sobald ich mich in ihrer Reichweite befinde. Zum Glück sind sie nicht besonders treffsicher. Gleich zu Beginn dieses Levels erhasche ich einen Schutzschild. Die Begrenzungen des Tunnels sind arg knapp bemessen, so daß ich alle Hände voll zu tun habe, nicht mit den Wänden zu kollidieren. Nach einem Knick nach unten erspähe ich ein Extraleben, das in einer kleinen Lücke zwischen zwei Pfählen steckt. Ich steuere es an und nehme es auf ... doch leider habe ich etwas zuviel Schwung und krache voll in die Wand. Wie gewonnen, so zerronnen! Zum Glück erscheinen am Ende dieses Tunnelabschnitts einige Extramodule, die ich alle an mich nehme und so meine Bewaffnung wenigstens etwas ausbaue. Der Gang erweitert sich nun; die Decke ist von meinem Cockpit aus nicht mehr zu erkennen. Der Boden ist dafür mit um so mehr Feinden gespickt: Dort haben sich Unmengen springender Aliens und Raketen angesammelt. Von vorne bewegen sich Feuerbälle auf mich zu. Da sie geradlinig fliegen, kann ich mir mit dem Laser immer eine kleine Schneise freihalten. Inzwischen hat sich die Beschaffenheit des Ganges geändert; die Pfähle sind Mauern gewichen. Ein Zeichen, daß ich mich dem Zentrum des Bösen nähere? Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Zunächst habe ich Glück, daß mich zwei von hinten kommende Bombenwerfer knapp überfliegen und mich nur die Bomben erwischen. Dann wird es wieder eng. In einer Schneise kommen von oben langsam zwei kleine Pyramiden herabgeschwebt. Bevor ich jedoch irgendwelchen Schaden erleide, haben meine Drohnen die Pyramiden schon aus dem Weg geräumt. Im ersten der folgenden Mauerschächte liegt das nächste Extraleben. Ich lasse mich von den auf dem Grund stationierten Raketen nicht abhalten und sammle das Leben ein. Die nächsten Feinde sind kleine blaue Flieger. Weiter geht es erneut durch einen engen Gang. Oben erscheinen wieder die Pyramiden, die mich zerquetschen wollen, aber dank der Satelliten stellen sie keine Gefahr mehr dar. Nach einigen gemauerten Säulen habe ich einmal mehr unverschämtes Glück: Da ich relativ weit rechts fliege, bemerke ich rechtzeitig, daß der Tunnel eine kurze Strecke lang in die entgegengesetzte Richtung, also nach links, verläuft, bevor er nach rechts weiterführt.

Gerade so umkurve ich die Felsnase. Dann kann ich mit einigen Extras meine Energien wieder auffüllen. Da alles ruhig scheint, drücke ich mich in Erwartung des Endgegners an die obere Bildschirmbegrenzung. Und richtig von hinten fliegt eine Maschine in mein Blickfeld. Sie hat an ihren Enden jeweils einen Stampfer, mit dem sie mich zerquetschen kann, und feuert munter aus seiner Mitte. Dummerweise ist sie gerade dort verwundbar. Ab und zu kommt sie auf mich zu, doch sie rammt jedes Mal mit ungeheurer Kraft die Wand hinter mir, da ich ihr rechtzeitig ausweichen kann. Nach einigen Treffern haben meine Laser die Maschine überwunden, und ich erreiche nun wirklich das Zentrum des Bösen.

 

Level 6

Hier sieht es wahrlich schleimig aus! Eklig brauner, blasiger Boden, giftgrüner Nebel – zum Glück muß ich diese Dämpfe nicht einatmen. Aus dem Boden steigen kleine Bläschen auf. Die ersten Gegner lassen auch nicht lange auf sich warten und attackieren in Form brauner Quallen, die ich jedoch kaltstelle. Durch ein kleines Schlupfloch komme ich dann in einen unregelmäßig geformten Tunnel. In ihm blubbern Blasen, durch die ich mir meinen Weg bahnen muß. Dann attackieren mich erneut die Quallen, können jedoch nichts gegen mich ausrichten. Auf einmal peilt mich eine Riesenblase an. In letzter Sekunde zerplatzt sie an meinen Laserkanonen. Nachdem sich der Gang etwas gesenkt hat, erblicke ich in einer Ausbuchtung an der Decke ein Extraleben wie unvorsichtig von den Aliens, mir einen neuen Gleiter bereitzustellen! Nach einigen weiteren Felszacken, in deren Umgebung sich Quallen und Blasen tummeln, gelange ich zu einem gemauerten Abschnitt. Doch mit meinem wendigen Fighter stellen die Engpässe keine Probleme dar. Weiterhin sind Quallen und Blasen meine einzigen Gegner. Nach drei Riesenblasen in einem geräumigeren Abschnitt stoße ich auf einen neuen Gegner. Er kauert auf dem Boden und sieht aus wie ein unförmiger schleimiger Pilz. Mit meinem Laser zerlege ich ihn. Dann folgen wieder einige Engpässe. Hinter ihnen wartet ein Irrweg. In der Decke tut sich ein Loch auf, welches den richtigen Weg darstellt, aber man kann genauso gut geradeaus weiterfliegen. Rechtzeitig erkenne ich die Sackgasse unten und wende mich nach oben, wo ich gleich eine Riesenblase zerplatzen lasse. Hinter dieser Falle befindet sich eine Höhle, in der ich wieder einmal unter Blasen, Quallen und Schleimpilzen aufräumen muß. Nachdem ich sie verlassen habe, erhalte ich an einem Bonusblock die Möglichkeit, meine Bewaffnung weiter auszubauen, was ich natürlich mit Freuden tue. Weiter geht's durch Blasen und Quallen. Als nächstes stellt sich ein Schleimpilz in meine Flugbahn. Dann teilt sich der Gang. Da ich nicht erkennen kann, welcher Gang der richtige ist, wähle ich den oberen. Ich kann meinen Gleiter und vor allem den Laser durch einige Extramodule noch ein wenig aufmotzen, dann steht er da: der absolute Endgegner.

Ein Alienwesen mit drei Köpfen, die untereinander sitzen und ununterbrochen auf mich feuern, steht mir gegenüber. Doch zufällig befinde ich mich genau in Höhe seiner Schwachstelle: Zwischen den oberen beiden Köpfen leuchtet eine gelbe Rundung, die es zu treffen gilt. Die Schüsse des Alienoberhaupts sind so berechnet, daß sie mir genau in dieser für den Gegner gefährlichen Position nichts anhaben können. So lasse ich meine Laser sprechen, und nach einer Vielzahl von Treffern fällt der Bösewicht mit einer gigantischen Explosion in sich zusammen! Mit stolzgeschwellter Brust erwarte ich den Nachspann. Wieder einmal habe ich in einer dunklen Ecke der Galaxie den Frieden wiederhergestellt!

 

(Longplay aus dem 64'er-Sonderheft „Top-Spiele 5“; Autoren: Volker Siebert und Lutz Nowack)